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auch in seinen übrigen Arbeiten sichtbaren Treue und Fleissausgeführt ist. Der erste Abschnitt als Eingang enthält diealte Sage von der Königin Bertha und König Pipin nach einer(leider lückenhaften) altfranzösischen Handschrift der könig-lichen Bibliothek zu Berlin, dann eine Darstellung aus dem1598 Turpin und den ßeali di Franza. Jedesmal, wie auch im Fol-genden, sind geschichtliche, kritische, ästhetische und litterarischeUntersuchungen angefügt. Der zweite Abschnitt begreift dieälteren Gedichte aus diesem Sagenkreis. Buovo d'Antona, voneinem ungenannten Dichter nach 1313 verfasst. La Spagnawird gegen die Schmähungen der neueren italienischen Kritikerin Schutz genommen und ein altes volksmässiges Gedicht darinerkannt. La regina Anchroja, gleichzeitig mit den beiden vor-hergenannten; so selten, dass sich der Verf. hier nur an Gin-guenes flüchtigen Auszug halten musste. Leandra, beinahe un-bekannt und nur von Quadrio erwähnt, doch dieser Vergessen-heit würdig. Dama Rovenza dal Martello, völlig werthlos. Indem letzten Abschnitt wird von den späteren Gedichten ge-handelt. Morgante maggiore von Pulci, Orlando innamoratovon Bojardo, Mamljrino von Francesco cieco (der Blinde) daFerrara, Orlando Furioso von Ariost, Rinaldo von TorquatoTasso, Ricciardetto von Nie. Fortiguerra. Die zugefügten litte-rarischen Notizen sind genau und von Werth, weil sie nicht dasBekannte wiederholen, sondern Neues enthalten. In der kriti-schen und ästhetischen Beurtheilung der Gedichte äussert sich«in richtiges, natürliches Gefühl, auch wir sind der Meinung,dass man in Ariost nicht die höchste Vollkommenheit, sondernden Anfang des einbrechenden Verderbens erkennen müsse; erhat, wie hier völlig wahr gesagt wird, „die Poesie zu einemAmüsement gemacht". Auf den eigentlichen Kern gesehen,nicht auf die Nebendinge, kann er kein grosser Dichter heissen.— Auch der Anhang ist mit Dank anzunehmen: ein Verzeichnisitalienischer Gedichte in achtzeiligen Stanzen aus dem Sagen-kreis Karls des Grossen, welche im Obigen nicht ausführlichbehandelt worden. Der Zusatz gibt den Inhalt eines Calda-ronischen Schauspiels (und zwar des letzten dieses fruchtbarenDichters), das jenem Fabelkreis sich anschliesst, es heisst: hado