ZUR GESCHICHTE DER ROMANTISCHEN POESIE VON VAL. SCHMIDT. 289
y divisa de Leonido y de Marfisa (Loos und Spruch von Leo-nido und Marfisa); sogar Verbesserungen des gebrauchten spa-nischen Textes hat der sorgsame Verf. noch zugefügt.
Wir benutzen diese Gelegenheit, um eine verspätete An-1599zeige von einem ähnlichen Werk des Verfassers nachzuliefern:
BEITRÄGE ZUR GESCHICHTE DERROMANTISCHEN POESIE
von Dr. Fried. "Willi. Val. Schmidt. Berlin 181S. In der MaurersohenBuchhandlung.
Göttingische gelehrte Anzeigen. Bdlll, 160. Stück, den 6. October 1821. S. 1599.
JLne erste Abhandlung ist die wichtigste: über den De-cameron des Boccac[c]io. Untersuchungen über das Geschicht-liche darin, über Quellen und Nachahmungen, besonders in Be-ziehung auf Dante, Hans Sachs und das altenglische Theater.Der Verf. benutzte dabei das Werk von Manni (Istoria delDecamerone) und noch mehr John Dunlop (the history offiction), die beide noch nicht ins Deutsche übersetzt sind, dochüber die Hälfte der Arbeit ist sein Eigenthum. Bei Ginguenefand er nichts Neues. Hierauf folgt das fünfte Beispiel derKaiserin aus den sieben weisen Meistern, dabei eine müh-same und dankenswerthe Zusammenstellung der Sagen vommythischen Vipgil. Die Abhandlung des Theophrastus Para-celsus von Undinen, Sylphen, Gnomen und Salaman-dern scheint uns nicht so wichtig, als Hrn. Schmidt. Es isthier ohne Zweifel der Glauben verschiedener Völker unterein-andergeworfen und auch wohl manches aus eigener Phantasieeingemischt. Den Schluss machen einige vermischte Bemer-kungen im Gebiete der romantischen Poesie.
[anonym.]
W. GRIMM, KL. SCHRIFTEN. II.
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