278 RUNAKEFLT PAK JENS WOLFF.
887RUNAKEFLI LE RÜNIC RIM-STOC, OU CALENDRIER
RUNIQUE,
avec l'explication des divers caracteres, fetes etc., qui sont graves sur cesanciens bätons, auquel est ajoutee une ode tiree de Edda saemundar, appeleeThryms-quida ou le rapt du marteau de Thor, composee dans le ll e siecle;tradiiit en francais de la langue islandaise, suivi de quelques remarques surla mythologie du Nord. — On y a Joint quelques Planches representant desmonumens runiques doiit on donne l'explication. Par Jens Wolff, cidevantconsul de Danemark et de Norwege ä Londres, membre de la soeiete de lalitt. d'Island ä Copcnhaguo. Paris 1820. De l'imprimerie de Nouzou. 59 S. in 8.
Göttingische gelehrte Anzeigen. Bd II, 89. Stück, den 4. Juni 1821. S. 887—888.
Voran geht die prosaische Übersetzung der Thryms-quida, dann kommen die Anmerkungen, die Urschrift zuletzt.Wer in der Vorrede schon die Genit. Sturla, Froda, Sä-mundar für die Nominat. Sturli, Frodi, Sämundur uudSkaldartal für Skäldatal bemerkt hat, auch den DichterOlafr Hvitaskäld als eine doppelte Person: Olaf und Hinta-skald gefunden, der ist schon im Voraus überzeugt, was sichauch bald ausweiset, dass der Verfasser bloss nach der lateini-schen Übersetzung in der Kopenhag. Ausgabe der Edda dieseinige verfertigt hat. Die zugefügten Anmerkungen sind ohneSachkenntnis aufgelesen und völlig werthlos. Bei Heimdallr(es steht Heimdallar da) wird bemerkt: „litteralement le plusblanc des Asi" (so findet man auch Alfi, Thurssi, Birkibeini),das bedeuten aber im Text die "Worte „Hvitastr Asa" undHeimdallr heisst vielleicht so viel als Weltlicht, Weltbestrahler.Die einzige Note unter dem Text: „dazumal scheine das Silbermehr Werth gehabt zu haben als das Gold", wozu nur die888 oberflächlichste Ansicht verleiten konnte, würde ein anderer auch. ohne Kenntnis der Edda weggelassen haben. Die Hauptsachekommt S. 30: Erklärung und Abbildung eines runischen Ka-lenders auf einem Holzstab, welcher dann das rünakefli seinsoll. Man findet alles besser, genauer, reichhaltiger, mit Ab-bildungen der verschiedenartigen Runen-Kalender in einem be-sonderen Werk des Olaus Worm, Fasti Danici (Hafniae 1643),welches hier nicht einmal genannt wird. Zum Schluss sind
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