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2 (1882)
Seite
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258 EDDA SAEMUNDAR II.

gleichung daneben gestellt werden, wenn wir nicht dasselbeWort im Altdeutschen auch hätten: diu. Ebendaher war zuslod, via trita, unser sla zu bemerken, zu sim, simi aber Sime,was die Vogelsteller noch heute von ihren Seilen gebrauchen.Zu gagl, pullus avis, gehört unser Küchlein. Fehlende Wörtersind uns bisher nicht viel aufgestossen, es gehört dahin: ackaek AM. 13; angurliod H. II, 44; angurlauss H. II, 45;haufdi halda O. 20; halfo fremr HM. 2; koma in der Be-deutung von berühren; hefir hiorr komit hiarta H. I, 40; rünaro-spiltar und o-vill tar B. I, 19; sprutto HM. I; thrimrGh. 10. Das Zeitwort bregda verdient eine genauere Erläuterungseiner verschiedenen Bedeutungen. Bei dem schwierigen Wortehypia ist die ganz entsprechende Stelle tottrug hypia inRigsmäl Str. 16 übersehen, auch wäre heppa ein Bettlerweibin der Wilk. S. anzuführen. Bei as-kunnr fehlt Aq. 28, beiheyia H. II, 4, bei Kaikar S. III, 37., bei JarknasteinnVq. 23. 33. Wahrscheinlich ist unter Jarkna-steinn ein schwarzerAchat zu verstehen, und zwar, da er Augen, welche Wölunddaraus macht, ähnlich sein muss, eiförmig, da Gudrun gleich-falls einen solchen Stein ans dem Kessel holt, hat er schondeshalb diese Gestalt haben müssen, denn nach dem Schwaben-spiegel Cap. 37 musste der Stein beim Kesselgriffe die Formeines Hühnereis haben. Er ist also wohl der liabenstein, vondem in der Hervararsage ein Räthsel steht. Auch darf man124 an die in altheidnischen Grabhügeln bei uns nicht selten ge-fundenen ganz eiförmigen glatten Steine erinnern.

Nach dem Glossar kommt ein Index nominum propriorum,zuweilen mit etymologischen Erklärungen, die hier besondersschwierig sind und zu sehr gewagten Vermuthungen führen.(Heinrich z. B. stammt gewiss nicht von Heidrekr, wir habennoch denselben Namen: Heidenreich.) Es scheint gleich-falls vollständig (nur Sporvitnir aus H. I, 47 haben wir nichtdarin gefunden). Der Anfang zu diesem Index liefert eineÜbersicht der Sprachen, welche zur Vergleichung in demGlossar gedient haben. Darauf folgt ein Contextus carminum,ein Index rerum memorabilium, endlich noch eine Aufzählungder einzelnen schwierigen Stellen. Sämmtlich Arbeiten von