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Denkmäler auf eine so eigene Weise begleitet. Die langsamvorrückende Arbeit war im Anfange des Jahres 1793, also vor25 Jahren beendigt, doch bei genauer Prüfung sahen sich dieEphoren des Instituts damit nicht völlig zufrieden gestellt;Gudmund war hin und wieder zu weitläuftig, in der Kritikaber und dem Commentar zu eilfertig gewesen. John Olafsen(von Svefnöe, Hypnonesiensis, von dem es in der Vorredeheisst: in poesi septentrionali facile princeps), einer der Ephoren,übernahm eine Durchsicht und Überarbeitung, so wie beimersten Bande durch Gunnar Paulsons Commentar die Über-setzung des Gudmund Magnäus berichtigt war. MancherleiHindernisse, endlich Altersschwäche waren Schuld, dass er dieArbeit nur bis etwas über die Hälfte vollenden konnte. DasUnternehmen stockte jetzt lange Zeit. Als man endlich, nachdemJohn Olafsen und Gudm. Magnäus gestorben waren, JohnJohnson aber nach Island zur Verwaltung eines Amts zurück-gekehrt, mit dem Drucke des einmal Vorhandenen beginnenwollte, zeigte sich eine neue Widerwärtigkeit: von den zwölfdurch Olafsen zum Drucke ausgearbeiteten Liedern waren zwei,die beiden Lieder von Helge dem Hundingstödter, abhandengekommen. Diesen Verlust zu ersetzen, die Indices und einnoch ganz fehlendes Glossarium abzufassen, wurde der durchgelehrte Arbeiten schon bekannte und im Herbst 1812 ausIsland nach einem elfjährigen Aufenthalte zurückgekommeneFinn Magnussen ausgewählt. Eine andere, aufs Neue vonHallgrim Scheving auf Island unternommene Bearbeitungder beiden Helgenlieder kam zu spät und konnte nur im Glossarund bei den Indicibus benutzt werden. Fünf Jahre waren zudem Drucke nöthig.
Von einem Texte, an welchem vier und zumal darunterausgezeichnete Kenner der altnordischen Sprache und Dichtunggearbeitet, lässt sich schon etwas Vorzügliches erwarten. DieVortheile einer solchen Gemeinschaft sind so überwiegend, dassder Nachtheil derselben, wohin man die immer etwas verschiedenezu Grunde gelegte Ansicht von kritischer Behandlung rechnenkann, nicht in Betracht kommt. G. Magnäus scheint am ge-neigtesten zu Conjecturen gewesen zu sein. Im Ganzen also