154 BEMERKUNG.
und Rec. hat damit bloss sich, nicht Hrn. Rühs geschadet. —Skiola S. 975 [= oben S. 95] für skyla hat wahrscheinlichder Corrector gelesen, weil er skioldr daneben sah, es ist hin-länglich bekannt. — S. 979 [== oben S. 98] Note ist tabulaefür tabula zu setzen.
Rec. hat sonst keinen Irrthum zu bekennen und nimmtnichts zurück. Leicht hat er sich aller Folgerungen enthalten,228denn sie können niemanden entgehen, und überhaupt ungerndiese Bemerkungen aufgeschrieben, aber seine Pflicht als Re-censent nöthigten ihn und sein früheres Versprechen; auch mussteer sich wegen der Jenaer Kritik erklären.
Gar über die Weise, worin Hr. Rühs sich gefasst hat, zu
reden, wird kein Ehrliebender zumuthen. Wer wollte den
Schmutz auch nur anrühren, in welchem diese Blätter einer
gemeinen und besinnungslosen Wuth, die längst über den Grad,
der beleidigt, hinaus ist, schwimmen.
W. C. Grimm.
55 BEMERKUNG
zu der Recension der altdänischen Lieder in der Hall.Allg.Lit.-Ztg.No. 95 und 96.[Bdl, S. 753—756. 761-767.]
Heidelbergische Jahrbücher der Litteratur. Jahrgang VIII (1S15) Bdll,Intelligenzblatt No. VI, S. 55—57.
IM yerup hat sich in der neuen Ausgabe der Kämpevisergünstig genug über meine Übersetzung geäussert, andere habenes auch gethan, jene Recension in der Hall. Lit.-Ztg. sucht einentgegengesetztes Urtheil in den Gang zu bringen, wornach sieeine blosse Travestirung ist, und ich verkenne den bösen Willensowohl im Eingang als Schluss der einzelnen Bemerkungen [S. 756.767] nicht. Dagegen bin ich gleichgültig geworden, zumal seit ichdas Rasen und Treiben zweier und dreier namenloser Recensentenkenne, wovon mir immer einer so lieb ist als der andere. Aberdie Bemerkungen selbst enthalten einiges Wahre, und das scheideich von jener edlen Gesinnung. Will sich der Verfasser der-selben (ein anderer ist leicht der Einsender der Recension und