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2 (1882)
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137
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ÜBER DEN URSPRUNG DER ISLÄNDISCHEN POESIE VON RÜHS. 137

ÜBER DEN URSPRUNG DER ISLÄNDISCHEN POESIE 209AUS DER ANGELSÄCHSISCHEN.

Nebst vermischten Bemerkungen über die nordische Dichtkunst und Mythologie.Ein notwendiger Nachtrag zu seinen neuesten Untersuchungen von Fr. Rühs.

(Ohne Druckort und Verleger.) 1813. 8.(Hinzugefügt sind der Recension Bemerkungen zu der Rühsischen Übersetzung

der Edda.)

Heidelbergische Jahrbücher der Litteratur. Jahrgang VII (1814) Bdl, No.14.15.S. 209223. 225228.

Vor noch nicht zwei Jahren gab Herr Professor Rühs inBerlin eine Übersetzung der prosaischen oder jüngeren Eddaund eine Einleitung über nordische Poesie und Mythologie heraus.Die letztere, eigentlich die Hauptsache, hat die Absicht darzu-thun, dass es keine nordische, nur eine isländische Dichtkunstgebe und dass der grösste Theil der Mythologie freie unmittel-bare Erfindung sei, in welche Zusammenhang zu bringen immerden traurigsten Erfolg gehabt; Christen hätten die mythischenBücher verfasst, ja überhaupt sei durch das Christenthum alleCultur erst nach dem rohen Norden gekommen.

Diese Ansicht, schon durch Schlözer und Adelung bekannt,ist der Überzeugung des Rec. gerade entgegengesetzt, undfrüher, als das Buch des Hrn. Rühs erschien, hat er in diesenJahrbüchern (1811. No. 49. 50. [S. 774794, oben S. 1432])sich darüber erklärt. Da er keine neuen Gründe von Hrn. Rühsentwickelt fand, glaubte er alles Weitere von seiner Seite über-flüssig, verwies dorthin, und indem er nur einige charakteristischeSätze mit den eigenen Worten des Verf. anführte, stellte er anheim,was diese Ansicht, wiederum so sicher und vornehm ausge-sprochen, für einen Eindruck machen werde, ob sie vielleichtdurchdringe oder ob die entgegengesetzte, welche an Wahrheitund Echtheit der nordischen Mythen und der alten Sagenge-schichte glaubt, sich begründe.

Auch an der Übersetzung der Edda selbst konnte er vor-beigehen, sie war eingeständlich nach der dänischen von