EPIKRITIK GEGEN EUHS.
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mehr als ein Paar rothe Schuhe mit zum Tanz bringt undndann etwas Besseres weiss, als dass Straa (sprich aus: Stro)nicht Stroh, sondern Halm, spaed „nicht dünn, sondernzart" (tauschen die Worte nur ihre Stelle, so macht die Anti-kritik schon den Unterschied zwischen beiden sichtbar genug),
viel weniger in den übrigen Dialektenvorkommen; diese Wörter sind meisten-teils angelsächsisch". AntikritikS. 850. „S. 962 [81] scheint es sogar,als wenn Hr. W. C. Grimm selbst michverstanden,
aber nun, da es ans Widerlegen gehensoll, schiebt er mir folgende unsinnigeStelle unter:
S.965 [84]. Es kommt hier daraufan, zu beweisen, dass eine grosseAnzahl Wörter, die in der nor-dischen (ich sage: isländischen)Poesie vorkommen, sich wederin der nordischen (ich sage: islän-dischen) Prosa, noch in einemanderen Dialekt der germani-schen (ich sage: nordischen) Sprache
heutig isländischen) Sprache, vielweniger in den übrigen Dialekten vor-kommen, diese Wörter seien meistangelsächsisch".
Zusatz. Nach meiner Ansicht sinddie alten Denkmäler (die Edden,Scaldenlieder etc.) keine besondereisländische, sondern allgemein nor-dische Poesie, dies habe ich klar aus-gedrückt, indem ich die „gewöhnlicheSprache", worunter Hr. Rühs offenbardie isländische versteht, durch die alt-nordische und heutig isländische er-klärte (die letztere kam hinzu, weilsich bekanntlich auf Island die alt-nordische Sprache mit geringen Ab-weichungen erhalten), um nicht das-selbe zweimal hinter einander zu sagen,und weil es sich von selbst verstand,ich auch überall von nordischerPoesie sprach, ist vorher bei ,.islän-discher Dichtkunst" nicht auch inParenthese, d. h. altnordische ge-setzt worden. Bei der Widerlegungdaher, wo ich nicht mit dem Forscherdie nach allen Seiten unsinnige Hypo-these von der freien, unmittelbarenErfindung der altnordischen Poesieauf Island annehmen wollte, mussteich mich durchaus also ausdrücken:
S. 965[84]. Es kommt hier nur daraufan, zu beweisen, dass eine grosse An-zahl Wörter, die in der nordischen(Zusatz: versteht sich nach demObigen von selbst: bei Hrn. R. islän-dischen) Poesie vorkommen, sichweder in der nordischen (Zusatz:versteht sich von selbst: bei Hrn. R.isländischen) Prosa, noch in einem