12 AAGE OG ELSE DDG1VET AF RAHBEK.
ist es gekommen, dass man, um einige historische Data, derenWerth wir übrigens anerkennen, zu erhalten, die alten Gedichtehintangesetzt hat, in denen sioh der Geist der altnordischenDichtung am grössten ausspricht und die nicht weniger einehistorische Wahrheit, nur eine noch höhere und wichtigere haben.Es ist keinem Zweifel mehr unterworfen, dass die Sage derNibelungen, und diese ist in den meisten noch ungedrucktenLiedern der Edda Sämundar (wie in der Blomstujwalla - undwahrscheinlich auch in der Jarl-Magus-Saga) enthalten, ge-schichtlich begründet sei, und wir wollen versichern, dass, wennsich der Norden nicht für diese herrlichen Gesänge (wovon wireins ganz, andere nur aus Bruchstücken bei Bartholin und Tor-381 fäus kennen) interessirt, sie von uns Deutschen mit Dankbarkeitund Freude sollen aufgenommen werden.
[Anonym: im Verz. von W. C. Grimm.]
143 AAGE OG ELSE,
en gammel Ballade, udgivet af Professor og Eidder af Dannebrog K. L. Rahbck,som Pröve No. 2 paa den ny Skikkelse livori Abrahamson, Nyerup og Rahbekagte at udgive den saa kaldte Kjempevisebog. Kjöbenhavn. 1810. 15 S. 8.
Heidelbergische Jahrbücher der Litteratnr. Jahrgang IV (1811) Bd I, No. 9,
S. 143—144.
-L/iese Probeschrift enthält ein kurzes Lied von dreizehnStrophen, welches Sandvig in einer Papierhandschrift des sech-
144 zehnten Jahrhunderts in der Suhmischen Bibliothek fand undin seinen Levninger af Middelalderens Digtekunst, forste Hafte1780, bekannt machte, ühlenschläger benutzte es neuerdings indem Trauerspiel Axel und Waldborg, und dieser Umstand ver-anlasste den Herausgeber, nachdem schon in der ersten Probe-schrift Rücksicht auf diese Dichtung genommen war, es alszweite Ankündigung der neuen Ausgabe der Kämpeviser nachSandvigs Recension abdrucken zu lassen, mit den Variantenvon ühlenschläger, der einer mündlichen Überlieferung gefolgtzu sein scheint. Das Lied weicht in etwas von der Manier