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1 (1881)
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ÜBER DIE ELFEN. 469

hilft in Trübsal und Noth und bezeigt sich dankbar für empfangeneWohlthat (Deutsche Sagen Mo. 30. 32. 45, Thiele I, 72). Manch-mal machen die Elfen Geschenke mit seltsamen und wunder-baren Dingen, die, so lange sie erhalten werden, Glück bringen(Deutsche S. No. 33. 41. 70). In Wales, wenn man ihremAusgang aus den Häusern kein Hindernis in den Weg legtund ihnen eine Schüssel mit Milch hinstellt, lassen sie einkleines Geschenk zurück. Dankbar zeigte sich jener schottischeElfe, der den Hausherrn hernach von dem Tod rettete, weiler eine gewünschte Verbesserung seiner unterirdischen Wohnungbewilligt hatte. In der Schweiz sind die Zwerge oft Nachtsaus den Bergen gekommen und haben die schwere Arbeit ge-than, das Korn geschnitten, so dass die Landleute, die Morgensmit ihren Wagen anlangten, schon alles verrichtet fanden.Oder sie haben die Kirschen gepflückt und gleich an den Ortgetragen, wo sie gewöhnlich aufbewahrt wurden (Deutsche S.No. 149). Ein gutartiger Zwerg legte für verwundete Arbeiterheilende Kräuter bündelweise hin, die er Nachts zubereitethatte (Krieger, der Bodenthäler, Halberst. 1819, S. 41). Napf-hans führt die Kühe auf die gefährlichsten Stellen zur Weide,ohne dass je nur eine verunglückte.

Man muss aber von ihren Wohlthaten schweigen unddas Geheimnis nicht verrathen. Weil darüber gesprochen wurde,verlor jener schottische Bauer das segenreiche Saatkorn, das keinEnde nahm, so wie die sich immer füllende Kanne leer wurde, dieein Knabe von den Elfen geschenkt bekommen hatte (Deutsche S.No. 7). Jene Zwerge in der Schweiz, als man Asche streute, umihre Spur zu entdecken, flohen und versagten fortan ihre Hülfe.

3) Die Elfen nehmen auch Dienste der Menschen in An-spruch. Zwei Musiker raussten in einem schottischen Shianhundert Jahre lang aufspielen. Am häufigsten kommt jedochvor, dass sie Wehemütter in ihre Berge oder unter das Wassereilig geholt und ihren Beistand verlangt haben (Deutsche S.No. 41. 49. 304, Thiele I, 36).

4) Von genaueren Verbindungen der Elfen und Menschenreden nicht bloss schottische Sagen, mehrmals auch die däni-schen Lieder. Rosmer, der Meermann, hat sich eine Frau von