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1 (1881)
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ÜBER DIE ELFEN. 441

in bedühte daz or vluge,

oder daz in lihte trüge

ein alp in sine troume.14 c ez gezäme miehel baz,

daz du mit zühton läges

unt sollier rouwe pfläges,

als üf dem beite wäre

den elbischir gebäre.In der letzten Zeile steckt ein Felder, vielleicht ist zu lesen: demelbischen gebäre und das voraus gehende üf der beite scheint zubedeuten: etwas erwarten, einem Ding auf der Lauer sein.Ferner 16 d:

ich sehe wol, daz du elbisch bist;17 a: ein e Ibis che ungehiure!

sprach sie, du sist verwäzen!d. i- verflucht seist du, du ethisches Ungeheuer!18a: nu sagä mir, elbischez getwäs,

vil rohte dinen namen.In einem anderen Gedicht (Altes Meistergesangbuch 2 b):

elbe triegent niht so vil junge

und alte, also es mich tout.

Herbort (trojan. Krieg 84c) redet von eibischem viure (Irrlichtern f);

statt der alp scheint er aber das Neutrum daz alp oder elbe

PI. diu eiber zu brauchen (daselbst od):

diu eiber triegent michund 6 a

unreinez getwäs!

wie man schon früher neben dem männlichen der tiuvel auch daztiuvel, PL diu tiuvler (althochdeutsch diufilir Otfr. III. 14, 103)sagte. Sonst wird der christliche, männlich gedachte Teufel inder altdeutschen Sprache gern weiblich, iveil unserm Volksglaubender Begriff Unholdin, Hexe geläufiger war, als der des bösenFeindes und Zauberers. Ulfilas sagt lieber unholtö als unhulthaund in althochd. Denkmälern (hymn. XXIV, 3. gloss. Ker. 85) wirddiabolus statt durch das Masc. unholdo durch das Fem. unholddübersetzt. Deutsche Märchen legen dem Teufel wenigstens seineGrossmuiter bei, und der böse Geist Grendel im angelsächsischenGedicht hat seine noch ärgere Mutter zur Seite. Desto wenigerkann befremden, dass zuweilen das Fem. diu alp, Gen. der elbevorkommt. Heinrich von Morunge singt (M. S. I. 50b) [Minne-sangs Frühling 126, 8. 9]: