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1 (1881)
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ARMÜTH, REICHTHÜM, SCHULD UND BÜSSEDER GRÄFIN DOLORES.

EINE WAHRE GESCHICHTE ZUR LEHRREICHEN UNTER-HALTUNG ARMER FRÄULEIN AUFGESCHRIEBEN VONLUDWIG ACHIM VON ARNIM.

Berlin in der Realschulbuchhandlung. Erster Band 348 S. Zweyter Bd 415 S.

1810. Mit Melodien (von Reichardt, Fürst Anton Radzivil, Beans Beor und

Louise Reichardt). (7 fl. 39 kr.)

Heidelbergisehe Jahrbücher der Literatur. Fünfte Abtheilung. Philologie,

Historie, schöne Literatur und Kunst. 8. Jahrgang III (1810) Band II,

Heft 16, S. 374383.

Wr

rir achten und lieben zumeist an einem Buche, wasallein unvergänglich durch alle Zeiten fortdauert und bei denverschiedensten Aufforderungen wieder erkannt wird, die innereKraft, aus welcher es hervorgewachsen, oder das eigenthümliche,ganz auf sich ruhende, nirgendsher erborgte Leben desselben.In jeder Zeit ist ein gewisser Schatz von Erkenntnis im Um-lauf, der von einem grossen hervorragenden Geist derselbenherrührt, oder worauf Glück und Unglück, das sie betroffen,hingeleitet hat. Darnach bildet sich das Talent und es ent-springt eine gewisse Poesie, der wir nicht alle Wahrheit oderSchönheit absprechen, weil sie etwas allgemein Gültiges enthältund manches wieder ausdrückt, was wir als trefflich anerkannt;und nicht alles Leben, weil das Auffassen des Erkannten darinoft liebevoll ist und darum lebendig geworden, und weil sichdann immer auch einiges Individuelle wird eingemischt finden.Der Grad dieser Individualität bestimmt ihren Werth, dochweil das Beste davon nur der zweite Regenbogen ist mitblässern Farben, so kann sie nicht fortdauern, wenn eine andereZeit in solchem Geist sich nicht mehr ausbreiten will, die nurdas ursprüngliche Licht achtet und sie vergisst; ihrer Zeitaber ist sie nothwendig, wie sich historisch auch zeigen Hess,

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