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1 (1881)
Seite
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260 KUNSTPOESIE.

So sollst du mich in meiner KönigstrachtNoch manche Jahre sehn. Doch eile hurtig;Denn ich bin krank ums Herz.

Skofte.

Nun wohl, ich gehe.

Harald.Hier hinterm Teppich siehst du eine Thür,Sie führt durch einen unterird'schen GangDich hin zum Hofe nach der andern Seite,Damit dich die Trabanten nicht bemerken.Auf diese Weise kommst du auch zurück,Und jede Spur, die wohl die That verriethe,Ist ausgelöscht. Doch hurtig! Skofte, hurtig!Denn ich bin krank. Das weisse LeichenzeugStinkt hässlich. Doch ich weiss, es kommtVom Föhrenkasten, von beklemmter Luft.Ich kann den Duft vom Hobelspan nicht leiden.Mit Hobelspänen stopft man Todter Kissen.Geh, eile.

Skofte.Ich bin hurtig, wie ein Falk.

Harald.Stürz hurtig, wie ein Falk, dich auf die Beute.

(Sie gehen ab.)

[anonym.]