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1 (1881)
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258 KUNSTPOESIE.

Harald.

Das sichr' ich dir, wenn Palnatoke fällt,

So soll dir niemals Fleisch zum Brote mangeln.

Skofte.Ich eile! doch nur eins noch, König Harald!Du hast mir oft gelobt, dich mir zu zeigenIn deiner neuen reichen Krönungstracht;Ich hab's noch nicht gesehn. Und soll ich fort,So magst du damit erst noch mich vergnügen.

Harald.Ein andermal.

Skofte.Nein, diesmal! eben jetzt!Es könnte Hind'rung kommen; niemals wiederBekam' ich wohl es mehr so leicht zu sehn.

Harald.In diesem selbst geb' ich dir nach.

Skofte.

Sie liegtIn deinem Schlafgemach im Kasten. Soll ichDir leuchten?

Harald.Nein, bleib hier, ich weiss Bescheid-Zur rechten Seitö liegt die Königstracht,Zur linken meine Leichenkleider. Bleib nur!Ich weiss im Finstern, was ich will, zu finden.

Skolte (allein, zieht seinen Dolch).

Wenn er nur scharf genug ist, dieser. Dolch.Ei nun, ich will ihn schleifen, eh' ich gehe,An uns'rer Bank, dem alten Opferherde,Woran ich stets des Königs Messer wetze.Dort steht der alte Odin mit dem SchwertSchön auf des Steines Fläche ausgehau'n.So nach und nach schon ist ihm weggeschliffenDas halbe Schwert sammt seinem Daum von uns;Denn für die leckre Tafel ist dem EsserVon Nöthen doch vor allem Gabel, Messer;