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so natürlich, dass wir die Nornen nicht begreifen, die da alseinzige Vorstellung von alter Mythologie, wie die Vorhänge anmanchen Theatern, mit Apollo und allen Musen geziert, beimAnfange und Schlüsse der Aufzüge sich immer wieder zeigen,auf die aber im Stücke weiter keine Rücksicht genommenworden; viel lieber wäre uns die Ausführung mancher Verhält-nisse gewesen, die das Dramatisiren nicht erlaubte, die abereine zwischendurcho;ehende Erzählung ausgefüllt hätte. Wiewenig Hoffnung hat der Verfasser, dass sein Stück, welches soviele Schwierigkeiten in der Ausführung hat, je auf der Bühneerscheinen wird, da viel geringere Schwierigkeiten schon diemeisten Directoren abschrecken, wozu also diese strenge Formin der versprochenen Fortsetzung? Zum Schlüsse müssen wirnoch den geachteten Verfasser bitten, bei dieser Fortsetzungnicht zu viel Rücksicht zu nehmen auf die Urtheile der Re-censenten, denn wie wir ihm hier einen guten Rath nach unsererÜberzeugung geben, so haben schon andere Recensenten inLiteratur- und andern Zeitungen so wunderlich gerathen, unddem Scheine nach mit gleicher Überzeugung, der Verfassermöchte sich der einen oder der andern Redensart enthalten,weil darin etwas spanischen oder griechischen Ursprungs zuwittern sei, da doch der lebenden Poesie alle Sprache gehört,weil sie ihr immer noch nicht genügen kann selbst im höchstenReichthume, dass wir uns selbst vor unsern eigenen Rathschlägenals unbesonnen zu fürchten anfangen, denn wer möchte sichallein von dem Fehler aller frei glauben; das Schicksal, dasnach der gewöhnlichen Definition alle Helden der Tragödie be-zwingen soll, kann sicher auch an den Recensenten der Tra-gödien seine Gewalt bewähren.
[anonym.]