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1 (1881)
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166 NATURPOESIE.

legte es in den Hafen und deckte es sodann sorgfältig zu und stellteihn neben sich. Nun stiess Artwin seinen Fuss an den Glashafen,dass er in den Fluss rollte.

HUNDERT" UND ZWEI UND VIERZIGSTES CAPITEL.

VON SIGÜRD.

Das kleine Fass rollte auf dem Fluss nach der See, und nichtlange, so schwamm es mit dem Strom in die See. Da rollte es aufeinen Steinfelsen, und die See lief ab, dass es trocken lag. Das Kind-lein war gewachsen Nachts in dem Glashafen, und als dieser widerden Felsen stiess, sprang er von einander und das Kindlein weinte.Nun kam daher eine Hindin, die nahm das Kindlein in ihren Mundund trug es fein zu ihrem Lager, wo sie zwei Junge hatte; da legtesie das Kindlein nieder und liess es trinken an ihr und erzog es wieihre Jungen, und es war bei der Hindin zwölf Monde; da war es grosswie andere Kinder, vier Winter alt.

HUNDERT UND DREI UND VIERZIGSTES CAPITEL.

VON MIMER UND REIGINN.

Ein Mann hiess Mimer, der war ein Schmied, so kundig undkünstlich, dass in dieser Arbeit niemand etwas gegen ihn vermochte,er hatte viele Gesellen bei sich, die ihm dienten. Er hatte eine Frau,und in neun Wintern, seitdem er sie erhalten, hatte sie kein Kindempfangen, und darüber härmte er sich. Er hatte bei sich einenBruder, der hiess Reiginn, der war viel stark und unter allen Männernder schlimmste, und durch Zauberei ward er verflucht, dass er zu einemWurm ward und es endlich dahin kam, dass er ward der erste undschlimmste aller Würmer, und er wollte nun jeden Mann tödten ausserseinen Bruder, der war der allerstärkste; und kein Mann wusste seinLager, ausser sein Bruder Mimer.

HUNDERT UND VIER UND VIERZIGSTES CAPITEL.

VON MIMER UND DEM KNABEN SIGURD.

Nun geschah es eines Tags, dass Mimer beschloss, in den Waldzu fahren, Kohlen zu brennen, und beschloss, da zu bleiben drei Tagelang, und als er in den Wald kam, machte er ein gross Feuer an, und