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1 (1881)
Seite
88
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88 NATURPOESIE.

8817. [344, 7, 4 Z.]. mich nimmt des michel wunder was wir den rechen haben

gethan.9120. ich wähn, es an das Übel uns viel Elenden wolle gähn.

1064. [268, 1]. die in den beten lagen und heten wunden not.

1089. die in den Betten hatten überwunden ihre Noth.

63SS. [254, 5, 4ZJ. die gierigen in engegene vnd wolden si enpfan.

6663. die gingen ihnen entgegen mit manchem kühnen Mann.

1791. [450, 1]. so sicel niht ze lange

1928 b . so seid auch nicht zu lange

4779. [1199, 2]. sit ich vriunde than

also vil gewinnen5041. sint ich Freunde han

also viel gewonnen

viioer rote vanchem 759 [185, 3] ist besser als: rothe FeuerFunken; weitere Beispiele sind: V. 3515. 3912. 4066. 4705.634. u. a. m., die man vergleichen kann mit dem Original.

Dem Nibelungenlied ist die, Klage angehängt. DiesesGedicht hat wenig poetischen Werth und ist ein wortreichesHinundherreden über die Klage und den Jammer Etzels,Dieterichs, des alten Hildebrands und anderer, dass, wiewohles arg genug mit Worten gemacht wird, sie beständig lautschreien und das Blut ihnen gleich vor Schmerz aus demMunde bricht oder sie auf ein paar Tage unsinnig hinfallen,dennoch niemand davon besonders ergriffen wird. Es ist nichtmehr die schöne Wahrheit des Nibelungenlieds, das Nationale,sondern jene Unsicherheit wo anzufangen und aufzuhören, jenesEinhüllen der Sache in langweilige Worte und das beständigeZurückkehren zu derselben, weil der Dichter doch immer fühlt,dass noch nichts gesagt sei. Da wenig Handlung in demGanzen liegt wie leer ist das erste Abenteuer so mages sein, dass ein Dichter des 13ten Jahrh. einige Züge aus einemNationalgedicht auffasste (so ist auch hier noch schön, wieWolfharts Hand auch im Tode das Schwert nicht loslassenwill, wie der alte Hildebrand entkräftet hinsinkt, wie die Mark-gräfinnen träumen von dem Unglück und es verkündet wird)und nach seiner Art bearbeitete. Daher darf dieses Gedichtin keiner Hinsicht neben das Nibelungenlied gestellt oder