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1 (1881)
Seite
84
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84 NATURPOESIE.

289. [73, 1]. vr schildc waren niwe lieht und breit.

396. ihre | Schilde [ waren | neue | lichte | unde \ breit.

einen heim glänz.

7115. [1779, 2]. luotter und herte veste vnd ganz.

7394. lauter | unde | harte | feste | unde | ganz.

6334. [1565, 1]. toi mi frvint liagne6505. wie nun freunde Hagene

8926. [348, 7. Z. = 2218, 1.L.J Gerhart und Wichart, Helpfric und Rischart.9229. Gerbart | unde | Wichart | Helfrich | unde |

Ritschart.

denn besonders ist das häufig vorkommende: unde, wo esnicht im Original gestanden, sehr zuwider; wir wollen einigeBeispiele nicht weiter anführen, sondern nur darauf hinweisen:V. 567. 3810. 4792. 6773 u. a. m. Wir wissen keine genügendeUrsache anzugeben, warum der Verf. den trochäischen Rhyth-mus hat unterdrücken wollen, indem wir ihn gewöhnlich anseinem Ort gefunden haben. Auffallend ist es aber ihn in derModernisirung nicht selten anzutreffen, wo er im Original fehlt.Schwerlich dürfte in diesem ein Vers sein wie folgender:

\_l w \J \J ^J o w ^

2180. So war ihre hohe Minne || uns zu grossen Schaden kommen.

Ferner:

_ w w *_» ^j w »-» ^j61. Nun verred es nicht zu sehre || ihre Mutter sprach da so.

249. da vernahm auch diese Mähre |[ seine Mutter Siegelind.

973. die durch ihren "Überniuthe || widersagten an den Rhein.

Mit ungünstiger Wirkung ist er in folgende Halbverse ein-geführt, wenn sie im Zusammenhang gelesen werden:

4144. Nun lass ihnen Gott gelingen895. Dass man ihnen Lob gestände2444. meine Schwester nur alleine

weitere Beispiele: V. 589. 150. 911. 1517. 1562». 5275 usw.Wir glauben hiermit ausführlich bewiesen zu haben, wie weitdie Modernisirung dem Original nachsteht an vollem Wohllaut