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1 (1881)
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34 WISSENSCHAFTLICHE ANFÄNGE.

in Bragur Bd IV kürzlich angezeigt wurde, so bemerke ichnur, dass es (ohnehin am Ende defect) erst mit dem 179 sten Verseder Cass. Handschriftnun geschach eyn fchunpferture" an-fängt, die eine Einleitung religiöses Inhaltes hat.

An innerem Gehalt steht dieser Theil den übrigen gleich,d. h. es fehlt nicht an Schönheiten (so ist der Charakter desRennewart und seine Liebe zur Alise gut dargestellt. In derBrautnacht verkündigt ihm eine himmlische Stimme, dass siean der Geburt eines Sohnes sterben werde). Allein das Ganzeist zu weitläuftig gehalten und nirgends begrenzt.

Noch ist zu bemerken, dass Ulrich von Thürheim diesen

Theil nicht, wie den ersten, in regelmässige Abschnitte von

meist 31 Versen, wovon die drei letzten in demselben Reim

endigen, abgetheilt hat.

Wilhelm Carl Grimm.

ÜBER DIE ORIGINALITÄT DES NIBELUNGENLIEDSUND DES HELDENBUCHS.

Neuer literarischer Anzeiger. Herausgegeben von Chr. v. Aretin in München. 4.Jahrgang II (1807) Bd III, No. 30 (27ten Juli 1307), S. 47747S.

JL/ie Recension der Geschichte der deutschen Poesie vonFranz Hörn in den Göttinger gelehrten Anzeigen No. 94 v. J.enthält folgende Stelle:

Wollte der Verfasser die poetischen Bestrebungen in dieserschönen Periode der genialischen Jugendkraft auch nur einiger-massen treffend charakterisiren, so hätte er doch wenigstenszeigen müssen, wie durch Nachahmung der nord-französischen Ritterepopöen die epischen Werke entstanden,unter denen das Lied der Nibelungen und das Heldenbuchdie originalsten und vorzüglichsten sind."

Die gemeine Ansicht, die sich, wie ich glanbe, mit Gründenunterstützen lässt, gieng bisher dahin, dass das Nibelungenliedein deutsches Original sei, entfernt von allem Einfluss der nord-