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1 (1881)
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VORWORT. v

demgemäss aufnehme. Durch Leetüre von Grimm- und Arnim-briefen haben sich noch andere Beiträge ergeben; dieser Umstandmuss zur Vorsicht mahnen, und ich wage nicht zu behaupten,dass die angestrebte absolute Vollständigkeit auch überall erreichtsei. Nicht verantwortlich bin ich für das Fehlen der Recen-sionen aus dem Litterarischen Centralblatt. Auf meine wiederholteBitte um ihre Mittheilung schrieb Herr Geh. Hofrath Prof.Dr Zarncke Herrn Prof. H. Grimm, dass es der ausdrücklicheWunsch seines Vaters war, dass sein Name nicht genannt werde.Prof. H. Grimm hat deshalb die ihm angebotene Namhaft-machung dieser Beiträge nicht angenommen. Auch die zu denältesten gehörenden Aufsätze der Brüder für V. L. KlopstocksHamburgische Neue Zeitung, auf welche in den Jugendbriefen(Weimar, H. Böhlau, 1881) mehrfach hingedeutet wird, konntenleider bis jetzt nicht nachgewiesen werden. Allen hier genanntenoder nicht ausdrücklich genannten Herren, deren Bemühung ichin vielen, wenn auch zum Theil resultatlosen Fragen mir inAnspruch zu nehmen erlaubt habe, sei hierdurch für ihre geneig-teste Auskunft und aufmunternde Theilnahme herzlichst gedankt.

Was die Herausgabe anlangt, so hat als Grundsatz gegolten,dass nicht eine Auswahl, sondern eine möglichst vollständigeSammlung der Kleineren Schriften geboten werden soll. Aus-geschlossen wurden nur reine Textesarbeiten, die Übersetzungender altdänischen, Balladen in Trösteinsamkeit und einzelne späternachgetragene Märchen. Der in der Übersicht vorliegende Stoffzerfällt in Recensionen, Abhandlungen und eine Masse von Auf-sätzen, Übersetzungen, Reden usw. Letztere können mit Recht einallgemeineres Interesse beanspruchen, wenngleich nicht ein solcherReichthum glänzender Vorträge erwartet werden darf, wie inJacobs Sammlung. Wilhelms Kleinere Schriften bewegen sichin engerem Kreise.

Es schien angemessen, den chronologischen Gesichtspunktin freier Weise mit einer sachlichen Gruppirung zu vereinigen.Der erste Band umfasst allerlei Vermischtes zur Literatur-geschichte und Märchenkunde, der zweite soll die wissenschaft-lichen Recensionen vom Jahre 1811 an (die Heidelberger von1809 über Herzog Ernst steht bereits in Jacobs Kl. Sehr. IV,