Druckschrift 
1 (1881)
Seite
VI
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vi VORWORT,

S. 3443), und der dritte die akademischen und übrige»Abhandlungen enthalten. Dieser Gang ist der historische, dennnach dem Jahre 1841 scheint W. Grimm keine Kritiken mehrgeschrieben zu haben ausser von 1851 bis 1855 für das Centralblatt.Abgewichen ist von dieser Abgrenzung insofern, als einige allge-meine Recensionen, welche sich auf die schöne Litteratur unddie Zeitgeschichte beziehen, schon in den ersten Band herüber-genommen sind. Damit der Inhalt desselben nicht als willkürlich,zusammengewürfelt erscheine, ist er unter verschiedene Gruppen-titel vertheilt worden, von denen die beiden letzten als Anhangangesehen werden können. Dabei bedarf es der Entschuldigung,wenn das erst während des Drucks aufgefundene Bruchstück überGleichnisse im Ossian und Parzival, welches der Zeit nachwohl nach 1811 fällt (vgl. Görresbr. II, S. 267. 253) und seinemPlatze nach eher vor oder hinter die Altschottischen Liedergehörte, zu den Wissenschaftlichen Anfängen und der Aufsatzüber die trojanischen Franken, weil er aus den AltdänischenHeldenliedern stammt, zur Naturpoesie gestellt worden ist.Zwischen der Rubrik Kunstpoesie und Zu den Märchen bildetArnims Persönlichkeit das Bindeglied.

Die Autorschaft anonymer Stücke ist meist durch Brief-stellen bewiesen. Die Übersetzung aus Ohlenschläger hat Arnim,,welcher eine solche erwähnt, für das Pantheon eingeliefert, wes-halb wohl Büsching im Mitarbeiterverzeichnis, ihren Verfassernicht genannt hat. Die Aufnahme des Artikels aus dem Rhei-nischen Merkur über hessische Stände, in welchem ArnimW. Grimm erkannt hat und den ich in den JugendbriefenS. 524 fälschlich dem von Cassel abwesenden Jacob beilegte,sowie zweier anderer aus Hessen (vgl. Görresbr. II, S. 452 f.)hat Herman Grimm nach einer stilistischen Prüfung, welche erauch der zuletzt noch entdeckten Mathesiusrecension zu Theilwerden Hess, gutgeheissen. Zu den Berichten im PreussischenCorrespondenten bekennen sich die Brüder durch Einzeichnungim Handexemplar. An den beiden Vorreden und Einleitungender ersten und zweiten Märchenauflage, welche auf besonderenWunsch aufgenommen sind, hat wohl Wilhelm den grösstenAntheil; Jacob wird bei den letzteren für die Beschaffung des