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4 (1887)
Seite
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470 BRUCHSTÜCKE EINER BEARBEITUNG DES ROSENGARTENS.

Graff Wallther den grossen man,Gar hart thuet er warten,Hie zu disem Rosenn Garten,55 Sein hertz Ist zornes vol,

Herr Diettlieb Nw thuet allso,

Wie Ich ewch gelernnt hann,

So mag ewch nyemandt widerstan,

Anntwurt Herrtzog dietliep von Steyrdem Berrner vnnd Hilliprant wider

Herr jer dorfft mich nit bitten,60 Ich bin doch darumb her gerytten,

Das Ich manndlich well streytten,

Wie wol waltherr bey seynen zeytten,

Gross sachen hatt getan,

Darumb will Ich Inn gern bestan,65 Daran wag Ich meinen leyb,

Von wegen aller schöner weyb,

Ach zw genauen dem allerliebsten puelen mein,

Mues es manndlichen gefochten sein,

Wol herr gesell, vnd wer dich mein,70 Alls lieb dier dein leben mag sein,

Dann dw muest mich gewern,

Gar pald will dier scheern,

IPHertzog Dietlieb Graff Wallther

von Steyr

Krimhilt(gibt jedem einen Rosenkranz)

Hie Schaidt Kunigin Krimhillt diezwen fursten. vnd gibt yedem ein cranntzHört Auff yer zwen fursten guet,Es bryngt mier grossen vnnmwt,75 Es gylt auch Ewr payder leben,

Ich bitt ewch yer wellt frydt geben,Ich gib ewch bayden gewunnen,Kainer Ist dem anndern enntrunnen,246 Yer seydt bayd zwen Redlich Man,

so Inn dem garten habt yer das pest getan,Mein Cränntzelein tayl Ich ewch mitDurch gott nw habt frydt.