DIE MYTHISCHE BEDEUTUNG DES WOLFES. 421
den roup izzist du fruo,
den roup teilest du ouch späte Genesis 82, 26.
die recken da niht liezen
sin weinten bitterliche,
sam täten algeliche
die in der reise wären.
wer künde der gevären
durch sine wolfliche site,
der da trüren vermite? Lanzelet 6850—6854.
in schuf vil ubelen geniez
des valschen mannes willekjir,
der e gewesen was da vur,
wände in der tüvel sante.
sin herze er darüf wante
daz er lief als ein wolf toben
an den guten Jacoben Passional 262, 82—88 Hahn.
möhten siz geraten (wie gerne si daz rieten!)
daz man guote fröide über al müeze län,
so müeze man sam die wolve sich gehän
Herzog v. Anhalt MS. 1, 6\swelch fürste nach dem keiser gäfdem gliche als ern mit triuwe meineund üf in prüevet valschen rät,der hat sich zim in wolves wis gesellet
Bruder Wernher MSHag. 2, 234 b .wes wsent der künic, wes?in dunket lihte und wsenet des,
daz wir wilde wolve sin Heinr. v. Freiberg Tristan 2037—2039.maneger ist als zagehaft daz er erschrecket,swenn er siht den fremden gast, als ein wilder wolf er blecket
Meisener Altmeistergesangb. 38".ir bizent umb iuch als ein wolf Liedersaal 3, 121, 10. 222
Die leichtfertige Dirne, die lateinische iupa, ist wild wieder Wolf.
ein wip durchliuhtec unde fin
diu sich vor allem wandel hat gefriet
und sich in stsete wirde hat gezwiet,
der sol man billich holder sin
dann einem tumben riberlin,
diu sich vor mannen noch vor wiben schämt
und als ein wilder wolf ist ungezamt Winli MS. 2, 24".
die babylonsch hur dahindn steckt,