394 THIERFABELN BEI DEN MEISTERSÄNGERN.
"Wen sy ir Junges von ir hin wolt lassen:------------— — — &
Er sprach do stet Sy auff' ein hohen perck5 Vnd warnet das Jung vor allerlei waid werck
Zaigt im in dem wald al verporgen Strassen:
Vnd spricht Hör dw || wo dw kumst Zw
Eim der ein kurtz Holtz dreckt den las mit Ru
das foren hat ein lochlein in der spitzen10 vermeint ein puchsen von dem fleuch die weit
Wan er Erraicht dich in dem felde preit
Vnd dut dir ein loch in den wolfs peltz schmitzen: — -— — &
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Wo auch ein man Zw dir kumpt in dem hag
Der zwaier klaffter lang ein holtz auch trag
daran ein höltzlein voren ist gepunden: — — — — — — &
darmit die wulffin vermaint ein schwein spis.5 von dem fleuch weit wan er stech dich gewis
sunst Hinden Ein macht dir ein dieffe wunden:--------------------&
Auch kumpt Einer || gegangen derEin holtz dregt mit vil Zincken hin vnd bei-des Erwart nit es haut leichnam gros schärften10 Es sticht vnd schneit vor dem fleuch Imer zwpis in dein loch die weil hab dw kein Rudarmit maint die wulffin ein Helle partten: — — —------------&
3Kumpt aber Einer mit Eim langen holtzVnnd drit her durch den wald hoffertig stolfz
dem schleich den nach langsam in allen ecken: —----------------&
pis er Etwan im walde wird verirt5 als den vor Engsten Im not scheissen wirt
den laint er sein lantzen spies an Ein Hecken:--------------------&
Auff das er scheis || den selben peisVnnd mit dein Zennen grimmiclich zw ReisDarmit lest Sy ir Junges wolfflein lauffenlo Das sich mit den ducken zw neren waisbis Entlich pey dem Kürschner in der paisMuetter vnd kinder wider kumpt zw häuften: —--------— — &
2, 9. 1. deim leichnam.