THIERFABELN BEI DEN MEISTERSÄNGERN. 393
Der jung lob sach ein waidmann alt10 stellen sein garen in Waldes Riefire
Er sprach den jeger Reis zw dot
Er wil die thierlein in dem walde fahen
Er sprach vnser vatter gepot
wir solten uns mit keinem menschen schlahen15 Er sey stercker vnd hab vil list
der Jung lob sprach vermessen
was get des alten pot mich an
disen waidman
wil ich zw Reissen durch mein sterck20 vnd wil in darnach Essen: — — — — — — &
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Der Jung lob loff viel vnfursichtig in die strick
der Jeger schlug in mit eim pengel auff sein knick
der lob sprach waidlich schlag mein hertz vnd oren:------------&
Das ich meins vatters leer hab gehört vnd verschmecht5 darum sint dise straich auf mich pillig und Recht
mit kolben muss man lausen solchen dören: —--------------------&26
Aus diser Fabel nem drey leer
Ein mon Erstlich mit iederman sey fridsam
Zwm andern beweis zucht vnd eer10 der nachtpaurschafft sey in freuntlich vnd mitsam
Zum dritten acht hab auff sein gut
das er es meer doch mit gerechtem handel
vnd wen er also leben dut
fridlich freuntlich in allem seinem wandel15 So erlangt er guet er vnd gunst
pey iedermon auff erden
wer aber hadert zanck vnd greint
dem wirt man feint
das iedermon in scheucht vnd fleucht20 des mues er Elent werden: — — — — — — &
Anno 1543 adj 24 septembris
Inn des hans Sachsen kurtzen thonDie Wulffin mit irem Jungen.
1249 Ein waidman fraget ich Ein mal der merWas für ein abschid pei der wulffin wer
3, 17. 1. zankt.