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4 (1887)
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361
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DER SWINEGEL. 361

DER SWINEGEL.

Zeitschrift für Deutsche Mythologie und Sittenkunde. Herausg. von J. W. Wolf.Erster Band. Göttingen, Dieterichsche Buchhandlung. 1853. 8°. S. 381383.

J_/ieses hübsche Märchen ward mir im Jahre 1840 von 381Herrn Professor Firnhaber in Cassel mitgetheilt, der mir sagte,dass es nach mündlicher Überlieferung aufgefasst sei; von wem, 382konnte er nicht angeben. Es ward dann in der fünften Auf-lage der Hausmärchen (No. 187) abgedruckt. Einige Jahre spätererhielt es in Germaniens Volksstimmen von Firmenich I 210.211 einen Platz, der es aus einer anderen Quelle erhalten hatte.Er setzt es in die Gegend von Stade und bemerkt, es sei vonWilhelm Schröder erzählt. Jetzt hat Herr J. P. T. Lyser eineneue Ausgabe bei Hoffmann und Campe in Hamburg veran-staltet und mit artigen Bildern ausgestattet. In der Vorredesagt er, als Verfasser des Märchens sei ihm von den HerrenVerlegern der verstorbene Theodor von Kobbe genannt worden,er bemerke das ausdrücklich, weil der Swinegel, in seiner Artein Meisterstück, schon zu unterschiedlichen Malen nachgedrucktsei, ohne dass die Herren Nachdrucker daran gedacht hätten,den Namen des eigentlichen Verfassers zu nennen. Dann fügter hinzu: »Firmenich und Grimm scheinen aus diesem Grundedas Märchen für sehr alt gehalten zu haben; allein Kobbe selbererklärt es ganz und gar für sein Eigenthum, und wir mögenes- um so mehr auf sein Wort glauben, als sich für den Kundigenbei genauer Prüfung der moderne Ursprung des Swinegels un-zweifelhaft herausstellt«. Auf die Nachdrucker, die mir un-bekannt sind, kommt nichts an, und es mag dahingestelltbleiben, ob Theodor von Kobbe oder Wilhelm Schröder derVerfasser ist; in jedem Fall hat er seine Sache gut gemachtund trefflich erzählt. Aber ich glaube, dass ein Kundiger indem Grund des Märchens keine Erfindung, sondern eine lebendige