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4 (1887)
Seite
360
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360 SPANISCHE MÄRCHEN.

W. Grimm erwähnt in der Anmerkung zu KHM No. 28ausdrücklich des färöischen Liedes bei Geijer und Afzelius, erhat es also, was wir auch ohne dies Zeugnis unbedenklich an-nehmen müssten, gekannt, aber bei Abfassung des Aufsatzesüber die spanischen Märchen hat er, irre geführt durch die »islade Ferte«, nicht daran gedacht.

Weimar, Juni 1878.

Reinhold Köhler.

NACHTRAG.

344 In meinen Aufsatz oben S. 88 hätte ich erwähnen sollen,

dass S. Grundtvig, Danmarks gamle folkeviser, III, 879, ausW. Grimms Aufsatz dessen Übersetzung des angeblichen cata-lanischen Volksliedes mitgetheilt hat, aber »wegen der sehrauffallenden fast wörtlichen Übereinstimmung« mit dem nor-dischen Lied von der sprechenden Harfe an der Echtheit und»folkelighed« desselben als eines catalanischen Liedes zweifeltund annimmt, dass wir hier »eine sehr neue, zufällige und localeEinwanderung eines nordischen Liedes in den Süden« vor unshätten. Offenbar haben dem trefflichen Herausgeber von Dan-marks gamle folkeviser Miläs Observaciones nicht selbst vor-gelegen und hat er sich des französischen Textes bei Marmiernicht erinnert, sonst würde er den von mir nachgewiesenenSachverhalt natürlich auch erkannt haben.

Weimar, Januar 1879.

Reinhold Köhler.