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4 (1887)
Seite
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90 ÜBER FREIDANK.

heiligbutt, englisch holibut: sollte Freidank versteckter Weise denPapst gemeint haben, der den Fischerring trägt, mit welchemder Ablassbrief besiegelt ward? 154, 6. 7. Reineke vos

4215. 4216 alsus ist dar manege list, daran der pawes unschuldigist stammt aus Freidank. 155, 4. Ich habe golt silber um-

gestellt, weil es metrisch besser und einer entsprechenden Stelle4ii bei Walther 25, 7 gemäss ist. 158, 8. äne hohen rät nach

83 160, 3 äne genuoger liute rät: die Fürsten, mit denen der Kö-nig sich zu berathen hat, sind gemeint; Walther 84, 28 edelrküneges rät, und hier 72, 7 des küneges rät. Gudrun 1151, 2Wate und ouch her Fruote des küneges rate pflac. 158, 13. Kai-serchronik Bl. 10 c si ne wolden iz nimmer glouben, si ensrehensetelich teil mit den ougen. 158, 27. Es wird wohl zu lesen

sein got müeze ez scheiden: auch bei Walther 16, 31 got müezeez ze rehte scheiden. 159, 10. si hänt manegen zuc gezogen

bildlich von dem Einziehen des vollen Fischnetzes, sie habenmanchen Fang gethan, und zwar auf unrechtliche Weise. Eben-so sagt Ottacker S. 24", als das Reich ohne Kaiser war, mansach gemeinlichen an armen und an riehen höchvart unde über-muot: ieglichen dühte er wsr 'so guot daz er sich wol berihtet,e daz ez würde verslihtet, er müeste e ziehen sinen zuc; davon geschach vil manic ruc, des laster und sünde was.161, 13. Die Christen, die in Syrien leben und sich der Be-drängnisse des Landes erwehren müssen, auch die waren demvom Kaiser geschlossenen Frieden entgegen, landes in derdritten Zeile verwerfe ich, weil es aus Unverstand eingerücktist. 163, 15. daz hüs von siben füezen ist, wie Haupt in

der Zeitschrift 3, S. 279 (vgl. Wackernagel das. 6, S. 297) richtigbemerkt, nicht der Sarg, sondern das Grab. Heinrich von RuckeMS. 1, 98 b und enwirt mir dar nach niht wan siben füeze lanc.Philibert (Karajans Frühlingsgabe) 100, 46 ein grap daz kumesiben füeze hat. Altdeutsche Blätter 1, S. 115 dir muoz ge-nüegen äne dinen danc an eime grabe siben füeze lanc; ähn-lich im jung. Titurel 1352, 1. 2. Frauenlob S. 242 sagt dieMinne zur Werlt »swer allerbest dir dienet, dem hästü verligenein linin tuoch und siben fuoz landes«. 164, 8. 21. meisteil

finde ich nur noch Iwein 3746. Eine Lesart erlaubt auch hier