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4 (1887)
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80
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80 ÜBEK FREIDANK.

s. Einleitung xcix. 112, 3. Welscher Gast Bl. 220 a er sprichetalle tage »morgen«. 112, 4. Vgl. Erek4073, wo wohl zulesen ist wa?n du ein abeleite bist. 114, 23. Wer das Gold

als Schmuck am Leih trägt. Hochzeit (Karajans Denkm.) 19,815 die frowen zieret daz golt: von diu ist si ime holt, diuist nie so here noch so riche, si treit an barer liehe die bougejoch daz vingerlin: wie mag iz ir lussamer sin? siu spannet fürif brüste (daz ist geworht mit listen) ein guldin gewiere, daziz ir den lip ziere, wan si schöne da mite gät. Gottfrieds Lob-gesang 70, 6 du spien din golt an blöze hüt. 114, 27. Gudrun2596 (649,2) gelücke daz ist sinewel sam ein bal. 115, 2. 3. Lan-zelet 59895991 da enwas nieman ze stunde, der ir den nüschelkünde gelegen wol ze rehte. Das Wort war früherhin häufig401 in Gebrauch: nusche Anno 648. Rother 3087. nuske Diemer 20,73 8.286.1. nüschel Rother 392. Äneide 780. 1306. 12687. FernerLanzelet 6035. 6045: auch mische 5612. Im 13. Jahrhundertwird es selten, ich finde es nur noch in Heinrichs Krone Bl. 90 dund bei Neidhart 24, 2 Ben. nüschelin; die anderen Dichter ver-schmähten es. Erst in einem Osterspiel des 15. Jahrhunderts(Wackernagels Lesebuch 1015, 39) kommt es wieder zu Tag.

115, 1417. Von der Freiheit der Gedanken redet Walther 62,19 wie Freidank hier und 101, 6. 122, 7; Stellen bei anderenhabe ich in der Einleitung S.xci nachgewiesen: dazu füge ich nochHartmanns Büchlein 1, 916. 917 ich hän gewaltes wan den muotund den frien gedanc. Die Winsbekin 15, 1 gedanke sint denliuten fri und wünsche sam. Reinmar von Zweter MSHag. 2,188 b gewalt mac melden understän. gedanke muoz man ledic-fri ungevangen läzen gän; ez wart nie keiser künec so her, dergedanc und merken künne erwern. Helbeling 6, 233.315 ge-danke sint fri. 115, 22. 23. Eingerückt ist der Spruch indie Erzählung Frauenlist (Kolocz. 113, 642. 43), wo er aber nachunserm Text wird zu bessern sein. 115, 27. Teichner (Lieder-saal 1, S. 457) ich bin so ungeslaht daz ich niempt niht mer ge-trou denn daz ich mit den ougen schou oder vor in henden han.

116, 1. Hartmanns Büchlein 1, 1186 du solt an Kundich helfenmir. Tanhauser MS. 2, 67 b her Schaffeniht. Jude SüsskindMS. 2, 178". 179" Wähebüf, Nihtenvint, her Bigenöt von Dar-