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4 (1887)
Seite
71
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ÜBER FREIDANK. 71

die im gedienet hänt mit flize.

den bliesen herren zitewize

kan er schallen,

die dienstes ungelönet lazent daz si deste wirs geValien.

67, 25. Vgl. Haupt zu Winsbeke 8, 9. 69, 58. Noch eineStelle aus dem Welschen Gast Bl. 211" daz fiur unde der argeman diu gelichent sich dar an, daz in beden niht genüeget.daz fiur brinnt, diu erge füeget wie sie erfülle dez guot.69, 912. Cato (Lieders. 1, S. 563. 564) du solt ouch wizzen,swä du gast, daz du dri vient hast, die vinde nemne ich alleine:der erste ist diu weit unreine, din eigen lip der ander ist, derder dritte des argen tiuvels list. 69, 21. 23. Welsch. Gast

Bl. 121 b der (pfaffe) sol guotiu bilde geben mit kiuschem libe,mit reinem leben, mit guotem werc, mit rede schoene, und noch-mals Bl. 134 1 ' kommt er darauf zurück. Grieshabers Predigten 2,S. 34 da von so wajre einem ieglichen lerer not daz er sinenundertänen guotiu bilde für trüege. 70, 9. Weitere Nach-

weisungen über hulwe liefert Hahn zu Strickers kleineren Ge-dichten XII, 199; auch bei Enenkel (Rauch Script, rer. Austr. 1,S. 291) werfen in ein hulben. 70, 13. Zu der Redensart swer.des hc-ele niht enhät vgl. Gramm. 4, S. 247. 71, 7. 8. Wacker-nagel in Haupts Zeitschrift 6, S. 283. Diez Poesie der Trou-badours S. 129. 71, 17. 18. Dieser Spruch aus Freidankin der Erzählung vom Sperber (Lieders. 1, S. 232, 349. 350).72, 1. Ulrichs Wilhelm Pfalz. Handschr. Bl. 164 c diu diet istunberihtet, swä der künec ist ein kint. 72, 8. guot umb ere 392nemen sprichwörtliche Redensart, Ehre für äusseren Vortheil 64und Gewinn aufgeben: man soll ere für daz guot nemen. Sper-vogel MS. 2, 227" erst tumb swer guot vor eren spart. Hart-mann vom fahrenden Volk, Erek 2165. 2166 swaz der dietedar kam, der guot umbe ere nam, der tet man niht eines rät.Strickers Karl 4" die guot umb ere nämen. Meister KelinMSHag. 3, 22 a vil maneger sprichet »ich nim guot umb ere«.Reinmar MS. 1, 79 b mer umb ere sol ein man sorgen denn umbander guot. Lutolt von Seven MSHag. 3, 328 a die biderbennämei ere für daz guot. Friedrich von Sunburg MS. 2, 211"swer giht der guot dur ere neme, daz sich der sere sünde, der