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4 (1887)
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69
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ÜBER FREIDANK. 69

ein ritter drizic jären riliche mac gebären. 57, 8. 9. Iwein

35803583 ich möhte mich wol änen ritterliches muotes: libesunde gnotes der gebrist mir beider. 58, 5. 6. Flore 7930 wandaz herze da der haz inne lit verborgen, daz versmelzent sorgensam der rost das isen; ähnliche Redensarten weist SommersAnmerkung nach. Freidanks Auffassung näher im jung. Titurel5833, 3. 4 alsam daz rost den stahel und isen izzet, also tuotleit dem herzen, swä liebe rehte niht vergizzet. Berthold 200. 201wendet das Gleichnis auf den Hass an, wan in (den men-schen) izzet der haz in dem herzen, als der rost tuot isen.58, 11. 12. Walther 42, 7. 8 ich bin einer der nie halben tac mitganzen fröiden hat vertriben. 59, 20. 21. Der Spruch mit

denselben Worten in dem deutschen Cato (Liedersaal 3, S. 171.Birkenstock. Handschr. S. 312). 60, 23. 24. 61,1. 2. Frauen-lob Ettm. S. 63 ein lop daz mit der volge üz wisem munde gät,daz lop bestät; vgl. Einleit. S. xciv. 62, 2. 3. Reinart 181. 182en hout bispel, viants mont seit seiden wol. 63, 14. swersich scheltens wil begän erklärt die Anmerkung zu Flore 3146»wer vom Schelten leben will, wer das Schelten zu seinem Ge-werbe macht«: warum nicht einfacher: »wer sich auf Schelteneinlassen, mit Schelten befassen will«, wie unten 171, 11 und beiWalther häufig: Hermann von Fritzlar 213, 15 sich koufes begän,Engelhart 1075 des diu natüre sich begät. 63, 20. Konrad vonWürzburg MS. 2, 205 b swer an dem ende wol gevert, den hat fröSielde geret. Jung. Tit. 5900, 3. 4 swaz grözer wirde hat ein ane- 390genge, nimt ez ein swachez ende, sin eren dön der klinget niht 62die lenge. S. Einleit. S.-XCI. 64, 12. Prov. 15, 1 responsio

mollis frangit iram. Rabenschlacht 121, 5. 6 uns saget dicke dezmsere »süeziu wort benement gröze swaere«. 64, 18. 19. Welsch.Gast Bl. ll b swer in zorn hat schcene site, dem volget guotiuzuht mite. Der Winsbeke 24, 6 gezuomet rehte si din zorn.64, 24. swer im zorne fraget wer er si erklärte mir Beneckedurch die Annahme, »er« sei der Gegner, den der Zornige an-rede und den er durch die Frage herabwürdigen wolle; aberkühn wäre dies er hier gesetzt. Soll durch die Frage die Be-wusstlosigkeit in der Leidenschaft ausgedrückt werden? Hein-rich von Morunge MS. 1, 53 b ich weiz wol daz si lachet, swenne