66 ÜBER FEEIDANK.
' halben vor in swant, sam der sunne tuot den sne. KonradsTrojan. Krieg Strassb. Handschr. Bl. 228" si künden liute swenden(im Kampf), alsam diu sunne tuot das is. 35, 27. suonestacauch Lanz. 8848. Passional 264, 58. 321, 30: aber schon imzwölften Jahrhundert (Karajans Sprachdenkmale 96, 3) suonstac.39, 6. 7. Ecclesiasticus 3, 33 ignem ardentem extinguit aqua eteleemosyna resistit peccatis. 41, 4. 5. Konrad von Fusses-brunnen in der Kindheit Jesu 80, 21 ouch ist uns dicke geseitez si ein groziu saslikeit, swer sine freude uud sin klagen inrehter mäze künne tragen. Cato (Liedersaal I, 572, 471. 472)du solt ouch ze keinen tagen ze vil von diner armuot sagen.41, 18. Buch der Rügen 711—716 wie sit ir so grundelos alsdaz mer, da wazzer gröz staste in fliezent und sich dar in be-sliezent, und kan doch niemer werden vol. 42, 2. Die Formhuot auch im zwölften Jahrhundert, Heil. Margareta (HauptsZeitschrift 1) 161 neben huote 287: ferner Dieterichs Flucht 368.Pyramus (Haupts Zeitschr. 6) 178. 42, 27. Der Dat. PI. wal-den. auch im Lanzelet 7082 im Reim auf halden. 43, 4. 5. Indem Bruchstück eines Lehrgedichts aus dem zwölften Jahr-hundert (Docen Mise. 2, S. 306. 307) heisst es nuo ist manegerdem daz wirret, daz in sin armuot irret daz er niet mac voile-bringen sinen willen an manegen dingen, als er doch gerne täte:der tuo als ich im rate, er bedecke sin armuote mit fuoge und387 mit guote .... swaz er tilgende mag gefuoren, die uobe er naht59 unde tag, und swenne ers niht getuon mag, so bescheine erguoten (willen) doli. 45, 12. Physiologus (Fundgr. 1, 29)
zellit daz diu natra driu geslahte habe, ir erist geslahte ist, sosiu eraltet, so ne gesihit si nieht: so vastet si denne vierzichtage und naht unze sich daz vel ab ir losit. so suochet sidenne ein engiz loch an eineme steine unte sliufet da durch:so vert ir diu obere hüt abe; so wirt si gejunget. Vgl. Kara-jans Denkm. 88, 16 f. 47, 5. Vielleicht ist vorm zu streichen;vgl. Lachrnann zu Nibel. 959, 3. 47, 25. reizer althochd.
reizari (Sprachsch. 2, S. 259) nur noch im Tundalus 45, 74 einreiznsre zornes und strites. Meisner (MSHag. 3, 101 b ) reizelaere.48, 9. irriu wip liederliche, der Ausdruck kommt im Iwein 2895vor und schon im zwölften Jahrhundert Pfaffenleben 650 (Altd.