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PRINCIPVM
Wie manchen heldt dit plagt erfahre
In vitrdttm halben jar,
Da mit folcher Ritter fchar
Die burgfo lang -was befeffen*
Des hab ich nicht gemeffen i
Die durch bettung her all umb
über recht und über krum.
Er ließ auch hauen groß werek.
Zwey hausdarvor* den Rockesberg*
IbsddenLurenberg vielßarckj
Doch gab er vierhundert marck.
Vor die bürg gar unverholen
Denheldtn-, den ße was befohlen;
Da er fte in das vierdtjar befau
Binnen der zeitßch vermas
Von Meyntz Bifchoff Gerhart
Einer viel grojfen heerfart*
Und mit jmevon Ekerßein
Gräfte Conradt-, den ich mti.it
Auch lag an ire rir ge
Der weide von Beuhlinge-,
Und viel anderer Herren bald
Mit Ritter-, knaben mannichfalt*
Die der Meyntzer
Fuhrt in folchem hier
In des Furßen landt-,
D-4S raubet er und brant
Über den vvalde alle geleich.
Innen des was zu Braunfchvveig
DtrFwß Hertzog Albrechte.
Sein Voigt thehfoer rechthatte
Und [einem Herren treue fflag:
Er volget alles nach
Dem heer hinden auffder fihla *
Mit den der Herrt hat da.
Er künde ihne in den zeitten
Mit den feinen nicht beßreitten :
Doch folgt er ihne fo langet
Biß nach der fonnen un der gang*
Das erßch zu fei de legt
In gröfterßcherheyt
Durch ihre menge gros.
Die Herren auch verdros*
Das ße in dem heer lagen
Und ungemachs pflagen;
Des ße wollen wefen fiey,
In einem munchs hoffdarbey
Beian der bifchojf keren
Und mit ihm viel andere Herren.
Nun was der Vogetfo nach kommen*
Er hat tauch viel wolvernommen-,
Das ihre ding gar was hüte los ;
Jeglicher [ein gemach er kos >
Da er es beß m'icht haben -,
Schupften-, selten und traben
Was aus dem hoff hafte aus hafte ein*
Noch hielt Voget Williki»
Vor Aldenhaufen gar verborgt»
Beide in freuden und in forgen;
Bis ihme die T^cit gefiel-,
Mit den feinen er über fchnel
Hinein zum hoff k$m gernnti
BRVNS.VICENSIVM.
Braunfchvig dick\ ward gcnti/t
In großer krieges thon-,Das was dem Herren auch viel htm.n S.\ Da finge er den Bifchoftreith
Und den von Ebcrßein alle gtleich*Dar%u viel wer der mann-,Der ich hie nicht genennen kjtt»Mere dannen kein ungefangen*tt°» Den duckt er hette ergangenIn derflund glucket viel.Dißwas dem Heringen f enden ftiel,Alfo thet der voget heur*Dem er ein groß fchimpftertur.*#• De» Bifcheftund den GräftenSant er alle beneuen
Dem Hertzogen hien zu Braunfcbaieig*Des herfX^ nun war dt freudenreich.Er ließ den Meyntzer'J°» Behalten in großer ehr-,
Dem Gräften theylt er ein ftiel*Das Ichwar was aus dermaßen viel.Durch eine witkure vor erkorenLieß er den Herren wollgeborenBf« An einengalgen hengen da hobBey den Heften, doch lebt er fiBiß in den dritten tag :Er hinge auch alfo lang darnach»Binnen der zeit , das iß war*140. Nach GOttes geburt taufentjarZun hundert fechs und funfti^igKönig Wilhelm tugentreichVon den Thrifen war dt erfchlagtn*Der des Reichs kröne hat getragen.'4f< Darnach erhub fii h in dem reichEin zwey kure vielheftelith*Die weret vilmanichjar.Der Chur-Furßen eit.efchartKofte des Königs bruder ausEngeUnd*\,0, König Reichart was er genant.Wider ihne ward auch erkprnEin Furß hohe geborenVon Kaßdien der König reich *Und waren König allegeleich.Ein jar e viel nach waß ergangen*Daß der Bifchoft was gefangen*Der mit übergroßer koß *MitKönigReishartshulftwarderlifl.Von ihmwarddem von BraunfchwcigDem edelen Furfien tugendtreichWoll zehen tat/ftntmarckjiUnd eine feße gut und ßartkDer geyfeln werder.An das dem Furflen feltenbhere16}. Von andern Herren gutes ward.Diefer Furß in fügenden zartEr warb auch ein teuer viertleZu feiner HerfchaffttderHarlungenforg,Bey den zeiten hab ich gehört*f, 0 Taufent jar nach GOttes geburtZwey hundert und zwentzig drejFuhr der König von Hangari
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