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CHRONLGON RHYTHMICVM
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Macht ein hoch%eit
Zu Braunßhweigifoman geyt
Axff Sanft Margareten tag:
fVasichvon hochzeit ehr gefpracby 130,
Das iß alles gar ein -Mint.
Von Braunfcbweig Heringen Otten kindt
Ließ bauen in der bürg
In milte harte en korchj
Gefetzte und gebaue i}f-
In mancher fchonheyt neue.
Zu derselben hocbzeit
Kamen geritten wiederßreit
Die Furßen und ire werden man-,
Sein bruder Hertzog Johann-, j.
Und von Brandenburg die Marg Gräffen
Sein Oheym-, da began auih traben
Von Sdchfen Hertzog Albrecht
Sein fchwager-, der hat es recht ; ^
Und GraffHeinrich von Anhalt i
Und manch Herre bald 1
Ritter-, knaben aus Sachfen landt ,
In viel großer "mir de erkandt ■>
Die da allenfamen
Mit großen ehren kamen.
Ward ehegethan herlicher
Hochzeit in Sachfen noch reicher*
Des habe ich nicht erkoren.
Da nam der Fuß hohe geboren u.
Von feinem OhcM wer dt
Dem Marg-Gräffen das febwerdt ■,
Und ward felh Ritter in dtrßund:
Da war dt Frawen ehrenßeude kund
In wonne und in Herrfthafft. 20,
Mann fagt-, daß da dem Furßen gab
Sein alter das acht zebend jar-,
Da verfebwunden wäre» gar
Zweihundert jar von Gottesgeburt
Taufent vier und funfftzig-, als ich horty je,
Da der hohe Furß dar
Ann aller fügend wolgefahr
Empfinge die Ritterlichen waffen:
Er macht Grafen und knaben
Zu Ritter ans dermaßen viel. 50.
Vorbaß ich mehr jprechen will -,
Da was von der Furßen Frawen
Den edlen tugendt fchauen
Die meiße herfchafft und hocbzeit .■
Dafandt fchöne an fchö'ne widerßreit Jf,
Von Herren-, Frauen-, die da waren-,
Der hoff ßund mit großen ehren
Beinahwollacht tage.
Da erhub (ich eine plage j
Daß die ßatt entbran -, 40,
Da das erß feuer was entßan ■,
Undbrandt die alteßadt und die newe
In großes fchaden rtwe )
DarTj* auch der hage
An Sana Marien Magda'enen tage, 4J.
Alß kam nach großer fchonheyt
Und blifchaft groß hertzleyd.
Diefer Furß an fügenden zart
Namegebohren von hoher artb
Zum
Zum weib ein jungßevvlein ,Elifabeth bies das magdlein -,Sanol EHfabeten dochter kindt ;Der bruder Land Graffe Heinrich findtDes Hert^ogen fchweßer wider name,Elifabeth nicht ferne kämeAn alter noch zu alten tagen-,Sießarb one erben-, höreich fagen,Und ward begraben zu BraunfihvvehBei dem Pfalt z-Gr äffen Heinrich;ihre feele bab das himmelt eich.
Cap. LXIX. In der zeit derHertzm
Grieffan ein orloge
Mit dem von fVufferbüttle groß-,
Des manchen mutier kindt geborn vt
Er gewann ihme abelandesviel
Und veßungen,fo icbßrechen will.
Über einjar darnach
Auff Sanft Marien Magdctlenen tag-,
So der Furß Ritter ward,
Macht er feine fart
Vor Wulfferbutle viel herlich-,
Das befaß er kriäfftiglicb
Mit viel großer Ritter/chafft :
In dreyen tagen man die bürg gab
In des Hertzogen oewalt:
Die Utß der Furß ba dt
Alle zumahl brechen ßeter%
Und weffen aber nieder
Mauren-, turne bis an dengrundt-,
Und alles-, das da bawesßundt
In der ßatt, undauff der feßengut,
Dannen fuhr der Furß hohegemut
Vor SarsßettiReden und Rojentbal-,
Die er alle fonder dhual
Befaß viel Ritterlich
Durch den BifchoffHeinrich
Von Hildcsbeym-, der heißer wae-,
Der von IVulferbutle, als ich las:
Die gab mann jhmegewonnen.
Auch fuhr der Furß befonnen
Allerßbanden reine
Vor die ßatt zu Reine
Mit vielgroßer Ritterfchafft ;
Die ßatt gewann er mit kraffty
Und bauet darinn alfus
Vor die bürg ein hauß ;
Die auch ungewunnen bliebt
Alfofagt uns difer brieff.
Innen difer %eit der Furß dar
Mit manchem Ritter wollgefahr
Hatte auch Aßeburg befeßen.
ffie viel da ward gemeßen
Schwertes ort infchildes ekj
Daß das ff er dt und das gedeckt
Unddiefarbtdie ehr trug reichenglaß
In des beides armbroß-,
Und das barnifcb an feinem leibt
In ßeer wechfel und in keib
Gejßhaeh da Ritterfchaßt genüge;
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