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rj? CHRONIC0N
Mit mancher wehrhafften handt
Auff de» König von Bthemerlandt;7f • Sein mahl was gar ungezjalt
Von Walachen* Hungern* manigfalt
Halt er derOfler jungen fr.hare
Zum ßreitgefurt über die meere.
Nun -vas des von Bthemerlandt8C« Krafft nichtviel minder erkjnt *
Der ihme Zu mas da was kommen*
So ich für wahr hob vernommen*
An rechter Ritt erfch äfft t
Wie der flreit urkundt gab.% { * Dann er da behielt den fieg*
Den Hunger» gar z,u uwredsyh.
Dann alle ihre heerflüchtig war dt;
Jn des tieffen waffers uberfart *
Ertranckjr gar one z,ale:
Auch behielt z,u dem male
Der Behemer Herr das landt*
Durch das der flreit wm erkandt.
Diß iß auch bey der [eibigen zeit gefchehen t
Nun will ich 'Xu wege zjihen,
In grojfer wird bey den tagen
Lebt «in Furfl, höre ich fagen*
Von Meißen. Marg graff Heinrich *
Dem der Keyfer Friderich ,
Dieweiler die kröne trüge fonder dhital*
Die vormundfehafft befahl
Über Duringen landt
Zu des Herren venHeffen handt ;
Der bey den zweiten was ein klndt*
Das landt behielt er auch ßndt,0 f' lhme vor mit unrecht.
Des wart er von HertZogen Albrecht *
Der fein fchwager ■, was genant*
Weit hieher und dar gefandt*
Undfamlet ein merck[ich heer*I'o. Manfagt* das damit were
Viel Herren, Ritter undknaben *
Die meyßlich trugen wäffen*
Als da was einfttte*
Und mann noch heut pfleget z,ußreite,ll i> Dafandtihmez,udie Frawe guter
Desiunoen Landgrafen mutter
Fünfhundert Ritter undknaben
Mit tartZ^n und mit wäffen.
Da kam der HertZ^g z.ui2o Mudenfeinen.dieerhattda*
Sa man fpracht wollfecks hundert^
Wol verdecket und ausgefonder t.
Die vielgroffe heerfart
Fuhrt er z,u Düringtn war dtI2f, Vorwart als ich horte-,
Vor dießadt z,u Erfurde*
Und verheret alle das landt
Hier undda'.fo etwas gewandt;
Da er die heerfart keret*130. Ein theil fofein her tigeret*
Er lies das volckjcu reiten.
Da entböte 5 er woltßreiten
Mit ihme * der MarggraffHeinrich:
Ihmeantwort der vtnBrannfchwig*
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Er wolt auch fein erwarten ;
Viel bottenfehier karten
Nach denfelben lernen wider *
Daß der Furßßeder
DerfelbenRitterfchafft gewan
Mit orfenfünfhundert mann
In ihre harnifth wolgerieht:
Der Marggraffe entkam nieht.
Da Zug der Furß elare
Von Braunfchweig mit derfelbenfchärt
^««Hedamersleuen auffHerrn Otteny
Ich will auch nichtfpotten :
Heceburnen er gewan
Seine bürg , und finge woll dreyßig mas
Da t auff Ritter undknaben *
Und teyleten ihre Waffen*
Die feint*fo man noch pfleget *
Wo einer dem andern uberßget*
Daß er auch injeinwaffen ßeiget.
LXX, Auch bey denfelben tagen-,
So uns die Chronica jagen*
Daß die/er Fürß was Hertz,oge ;
Hat ein vielgroß orloge *
Mit dem von Holßeint und unlieb
Von Dennmarcken die Kiniginx
Und ihre fohn noch was ein kind.
Nach mancher bataließndi
Kam es auff einen flreit
Zu der Loheyde* fo mangeyt.
In denfelben flreit
Wtrdt des ßeges aveit
Von Dennmarcken die krönt
Und ihres volcks viel gefangen bleyb»
Die Konigin einen brieff
Schreiben lies viel innick[ich
An den Fürßen von Braunfchwig-*
Jn dem ße hulffgefan.
Sie lies auch fchreiben mehr daran
Jrem lieben freunde*
Sie wolt ihne kiefen z,um Vormunde
Über alle Dennmarcken landt*
Das er feine wehrhafte handt
Hulffwolte bringen *
Der jr nach greife wolt trIngen,
Hertz,og Albrecht von Braunjchwig*
Er fammlet ein heer vielk)'tßtig*
Und z,uge z,u Holfeten landt*
Das verheret erundbrandt
Allenthalben fonderfchone *
Er gewan auch die flatt z,um Ploni
Und die bürg binn einer weil.
Von dannenfuhrer z>u dem Keyl
Vor dießatt mit feinerfchaar *
Da ward viel wol offenbahr *
Was manlichs mannes muth
Durch weiberlohn und durch preißthüt»
Dießatt ließ er an vier enden
Stürmen mit manlichen henden
Zu waffer und z,u lande,
Vielgrofferßeint da man fände
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