ij4 CHRONICON
$f. AuffSanil Michaeli* achten tag.Jn dem vierten jar darnachLegte Jnnocentiw derBabft-,Der %u Rom pflag des ftabs-,Ein groß Concilium zu Lugdan jJO» Da der Keyfer Henrichs Sohn »Den hohen Key/er Friederich ■,Entfilzte von dem ReichUnd von' Keyfer li eher gewalt ■,Erfchuff, daß die lürften bald9ft Dahien %u Teutfchemiande >Die er in dem köre erkant,Daß in dem andern jar -ward erkor aEin Fürße hochgeborenZu der Kronen tugendreich ,leö Von DiiringenLandtgräffe Heinrich.Derßritte'langet hab ich gehörtWider König Conrad zu FranckffortKeyfer Friederiehs fon jDes halffthme viel fchonioj. Von Meynt\Bifchoff Sigefiit,Deffelben jars fo mangeitStarb der Furft reichHen%og Friederich von Ofterreich.Im andern jähr darnachlio, Starb König Heinrich-,den man jach >Sogroffer tagend und treue :Des andernjars wardtein neueZum König erkorn-tder was genantGravc Wilhelm am Hoüandt:Hj. Der befaß viel kreffiig/ichAchcn-, bis er viel her liehWardt gekronet dar-,Und hilf das Reich achte jähr.In dem andern jar auch darnachI». Konig Ludwig, der da pflagDer krönen km Franckl eich »Der viel kzdfftiglichDas landt ubermeer erftritt:Von dem man auch das fei ttUf. Daß er da geivan Damiatham,Darnach fienge jhne der SoltanVon Dammafth in kurt^er ftund;Dem er manch taufend pfundGabtundnuider Damiathan-,130. Das nochnicht verwinnen kanAll die Herrn der Chriftenheyt,Da von GOttesgeburt-, fo man fagt*Verfchwunden waren taufent jar*Zwcy hundert und funfftz'ggar }Ijf« Wardt aus Dennemarcken tandKonig Erich » der bekandtWas one milte reichGemordet fämerlichVon feinem bruder Abel-, der es hieß1^0 Thun ■> und thun ließ.
In dem andern jar darnach,Ah mir die fchrifft verjach-,Fuhr in das landt zu PulleMit gr offen heeres fülle »! 4f Und gewann Neapolis die gtttt ftattDer wer dt Konig Conrad
RHYTHMICVM
Keyfer Friederichs fon j
Daß er da die krön
Wir diglichen möchte tragin
Ijo. Nach feines vatters tagen.
Die fladt mauren hießer breche» nieder^Jn dem lande ßarb er ßetherDeffelben jares ; der viel clarJn dem andern jar
ifj. Furft erßarbi da algeleich-,
Den man etwan gar gewaltiglichHieß von Stufffen Keyfer Friederich.
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Cap. LXVI. Bey den weiten dicßgefckttl
Da des Hert^gthums pfiach
Hertzog Otto von Braanfchwig »
Er was ein Furft herlich ,
Schöne-, keufcheund reine »
Er was auch Orleges einet
Und lebt mit gemach;
Biß ihne zwang die fach
Bifchoff Hermans von Gleichen »
Der Bifchoff von fammenliche»
Thumb-Herren was gt koren
Zu Hild&theiwb ; et was auchgebertüt
Daß /ich erkenne felb facht
Durch feine lieb das gefchach*
Daß ihne grieffder Hertzog
Wieder das Gotteshaus ein or.oge.
Diefer Furft reich
Kam auch %u hu ff viel her lieh
Seinem fchwager von Brandenburg
Auffden Bifchoff von Magdeburg ;
Und vergalt jhme woll mit ehren »
Daßfie thme zu hutffe kommen werettt
Dieweil er gefangen was.
Er hat auch, als ich las,
Woll zwo ff hundert Ritter und k»abe»%
Mit orfen-, die da tragen Waffen ,
Gefurt vor Bremen ^u einer zeit.
JVath GOttes geburt-, forrangeyt-,
Taufent zwey hundert zwey und funfftzkjti
Gab der hohe Furft Ciar
Zu Braur.fchwe g fonare hone
Seine liebe tochter Jchone
Konig Wilhelm von Holland)
Der auch mehr was oenant
Der Deutfchen Kontng ,
AuffSanä Pauls tag ergieng
Die hochzeit, fo er ward bek]art.
Wie reichlich ße gethanwart
Mit über griffer ehr ■>
Wo mir das zufagen wer
Von Fürfien-, Herr e», Frauen*
Die man da möchte fchaueny
Und man eher ley Wonnen fbiel
Und anderer kurtzweil viel*
So mir jagt■> die es gefuhe.
Da die braut im betth läge
Hey dem König Wilhelme-»
So begint in greulichem galme
Brennen des Hertzogm fallaft
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