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PRINCIPVM
Jn die bürg zu Braunfchweig,Und ward da gar gewaltig-,Und gab de» bürgen gnade viel,70 Daß ich hie nicht ßrechen villiDen es wurdegahr zu langk.Darnach inkurtzer zeitganle^Fuh dcrfelbe Furß reichMit heer viel kz eßtiglich
7f« Zu hu ff König Voldemar
Seinem Oheymen, diefelbe fchar
Fuhrt er auf einem (Ireit'
Gegen die hoffteten , fo mangeyt,
Zu Bomehoue der ftreit ergieng,
Da ward ßegloßder König,
Und alle die mit ihme waren ,-
Da ward Herr Wilhelms baten
Gefangen^ Ottoder funfft clare,
Und blieb gefangen wol drey jare.
Bin der zeit algeleich
Mit derflatt von Braunfchweig
Orloqet die dienßman.
Von Brandenburg Marg-Graffjohan,
Und Marg-Graße Otto der bruder fein
Die ritten %u Braunfchweig ein
Mit Ritterfchaßt grojfer ehren,
Und hulffen die ßadt weren.
Sie theten es auch durch recht-,
Dann ihn vater Marg Gräfe Albrecht
9f« Gab die liebe dochter feinMechtildt-, die maget feinVonLunenburg dem kjnde,als ich laß,Der wer zweyer fchweßerwas,Darnach ward auch erlofi
100 Mit ubergrtßer koß
Von Lunenburg das bindt ,Das mann Otto ür.dtGeheißen clor und auch findt-.
I. Cap. LXV. Nun war dt viel wirdigllch
Von dem Stouphero Friederich,
Keyfer Heinrichs fohn,
Getragen des Reichs krön,S* Den krönet der vier dt Honorius:
Von den Fürflen fagt manalfus,
Daß er hielt das reich dar
Viel nach drei und dreisßgjahr.
Der werde, und gemejt10« Einen groffen hob legt
"Z.U Meynt%^ und reich,
Da die Furßen alle geleich
Kamen mit großen fchar en,
Auch kam aldar gefahrenV ' Mit großen ehren fchon
Herren Wilhelms fohn
Der junge Lunenburger,^ßm Otto der Fitrß mehr,
Und ließ thedinoen umb Braunfchweig10, Wieder den Keyfer Friderich,
Der ße gekaufft halt umbgeld
Gegen die Fftrßtn austrwelt
40.
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S9.
BRVNSVICENSIVM. ijj
Von Baden und aus Beyerlandt,
Des Pfaltz-Graffen fehwegergentnt.2< t Da ward gethedigt alfo :
Daß von Lüuenburg das kjndtda
Ließaußfein eigen allgeleich,
Und die (ladt KU Sraunfchweig,
Und was dazu beßimpt dem Reich10, Demwerden Keyfer Friderich.
Der leß es ihme mit großer ehrt
W ieder-, und macht ■ d^ßeswere
Ein Hertzogthum vorbasmehr,
Daß eigen was gewefeu eher.Jf. Da ward eine trbeinung
Des orloges und der zweihung,
Zufchen den dienßmannen und dtrßadt >
Die woä drey jar was gehabt,
Dieß was der erß Hertzöge
Von Braunfchvig in großer möge,
Dann fein alter vater
JJertzog Heinrich allgatter
WaßHert^og von Beyer landt
Und auch von Sachfen genandt,
Und nicht von Braunfchwig ;
Dann dießatt ihn gleich
Seiner altern was,
Als ich in einem buch laß.
Allein man ihne und feine Kindt
VenBraunfchweig hießHerfZooenfint
Man fand doch nicht gejehntben
Den namen in ihren bnefen-,
Nochire ingefiegelfo nicht jach,
Jchfage was beyfeir.tr zeitgefchach)Nach GOttesgeburt, das iß warTaufend Zweybundertßeben und zwentzigjahrEsßarb der Furß tuo endreichZu Pulle Landgraße Ludcwg.In dem andern yar ßetherWard Jerufalem den Chrißen wieder,Darnach über drey jährStarb die herrliche Fraue klar,Die Landgr affin aus HeßenlandtSanU Elifabeth genandt,Bevden zelten möget vielMehr, denn ich hießrechen will,Von Marburg bruder Conradt,Die lenthe in mancher ßatt.Überfunffjar darnach70« Mit großer eher das gefchach,Da der Keyfer FriederichUnd die Purßen waren gegenwertig,Und der Herren aus der maßen viel,Und anders volckes ohne ziel-,*2S' Santc Elifabeth ward erhaben,
Z» Marburg-, da ße was begraben,Undwart ihr viel herlich namGar fonder alle fchamGefetzet in der heiligen fchar.§0. Darnach in den drittteniahrBannet der Bapß allegleichDen hohen Keyfer Friederieb.Darnach über zweyjarhieß ihren fchein die fonnt klar
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