«3* CHRONICON
Ihrer ein zum weih namEin Fürß ausBeyerlandt*SO, Hertzog Ludwig was er genant ;Die ander ward gegebenIn Schwaben dem MargGraffen*Der wasgenandt von Baden ,Ihre mutterflarb undwar dt zu Staden2j> Begraben in das Munßer unfer Frauen»Der Pfaltz-GraffHinrich-,Der auch Fürfl was in Braunfchwig*Nam darnach einjungfleulein*Agnes hieß das magdelein*JO. Marg-Gr äffen Conradts tochtcrVon L<tndesberg* die mochte erMit ehren nehmenfoäenblich*Dann fie was tttgendrichyAls er wart an ihr offenbahr.if* Agnes die werde fraue darBey ihme gewann kein kindiDer Pfaltz-Graffßarbauch fintNach GOttes gebührt-, das ifl wahrtTaufend und zweyhundert jähr•fO» Und ßeben und zwentzig.
Es ward auch %u Braunfchwig*In das Münfler begraben*Das fein vater hat erhaben*Bey dem Keyfer feinen bulen:4$. Seine feele fey bevohlen *Der her et magd Marien *
Dte muß ihtie von btfehwerdfleien*
Und von todlichen f finden
Durch ihres lieben kjndes wunden*fO. Dieße jämmerlichen fahe
Von blut rinnen-,da er (prach *
Sihe weih , das iß dein John,
Maria durch den feilen thon
Gieß dein wer des gebet vor ihne *SS' Daß er erlbfl werde von aller peine.
Dis was auch ein edel zwtich
Der Herrfchafft von Braunfchwei^*
Der an fügendenfchein als ein licht*
Die er zu ihme hat gepflieht.fO. Schöneffuffeffanffte fitt
Wönten ihme allenthalben mit.
Sollen wir folcher flucht ichts behalt en*
Des müße der hochfle GOttgewalten ;
Agnes die werde fraue gutCf, Kart zuGOtt all ihren muth*
ihme zudienflfie niewordt laß;
In wittwenthumb ße befaß
Mit vielgroffer heiligheit.
Solche mahreman von ihr fagt*70« Wie ße ßifftet und bauet*
Weinhufen* Und es trauet
Mitvielgroffer reichheit.
Sie ßarbt und war dt geleyt
Alda mit gr offer wirdigkeyu
jt. Cap. LXIV. Ihr hortet ehe wollalgeleichWie das Hertzog HenrichDer alt ■> gar verfunnen*Drey föne hat gewonnen*
RHYTHMICVM
5« Henrich* Otthen , und Wilhelm'.Nun will ich das röhr und das heimDes gedicktes an den fetzen*Dem zum erbe ward gerne(fettLüneburg die Herrfchafft*10. Die ihme das gefeile gab,Wilhelm dem Furflen klarGab der mibe VoldcmarDer König aus Dennmarck,Seine fchwefter die was genantIj» Helena-, ein jungflaue fchöne*Die gewann ihr,e fonder honeEinen fohn-, der hieß Otto.Wie lang er Wilhelm hüteZu Lunenburg der Herrfchafft *20« Kein fchrifft mir des urkundt gab ;Er darb und war dt begraben,In das münßer*das erhabenHalt Hert^eg Herman*An dem ich der rede begann.*lj. Zu Sanft Michael*
Zu Lunenburg auff dem Caßel.Otto von Lunenburg das k[ndt*So man ihn wol geheyffin findt*Zugßch an die Herrßh äfft Braunfcb&ifyJC. Durch daß fein vetter HeinrichDer Pfaltz-Graffe was bliebenOne erben-, und waren gegebenZu manne ferne feine kind;Schier- famlet er ein heer findt3f. Von v i el gr offer Ritterßh äfft*
Die ihm fein eigen Herrfchafft gab*Und zug in daslandt*In das Cloßer* das genantIß Rithageshufen bey Braunfchweig*ZO Das leget der Fürfl nieder /ich*
Unddasheer* und lies mit den geilen*Den dienßmannen umb die feflenThedigen* und mit den burgern*Die der Herrfchafft gewaltig wehreni4J. Darnach er auch geladen wardVon fummen leutea gar verjpart*Vor die fladt-, und die mit ihm lagen*Undward ingelaffen zu demHagen.Da ward ein viel mercklicherflrettfOt In denHagen auff beider feit %Von Lunenburg Otto das kindUnd die mit ihm dar kommen fint*Die mochten ein theyldaßreiteshan*Die büroer und die dien flmanSS' Zumflreit waren auch gereydt*Jeglicher hatt an (ich geleydtDas harnifch und ihre waffen ;Von Rittern und von knabenWard da flreites vielgepflegen*6o t Und hurt mit hurt wieder legen *Nach manlichen preiß.Doch in derfelben weifeKam es zu einen tag *Daß man da under fliedespflagt6ft Alfo kam das kind von LüneburgMit manchem Ritter v/trsh
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