Druckschrift 
Th. 2 (1813)
Entstehung
Seite
91
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Berichtigung der alphabetischen Gemeindelisten, Ziehung rc. 91stellen, führt die Aufschrift: Ziehungsliste der Conscribirtendes Cantons37. Die Csbten der vorhergehenden Classen, welche andie gegenwärtig aufgebothene Classe verwiesen, und nach Vor-schrift des obigen 16. Art. auf den alphabetischen Gdelistenals Erste zum Abmarsche angemerkt sind, kommen obenanauf den Ziehungslisten eines jeden Cantons zu stehen, undzwar in der Ordnung, wie sie auf den alphabetischen Gde-listen eingeschrieben sind; die Nummern 1, 2, 3, 4 etc. wer-den ihnen zu Theil.In jedem Canton beginnt also die Ziehung erst nach derletzten den Csoten der vorhergehenden Classe, welche alsErste zum Abmarschiren bezeichnet sind, angewiesenen Num-mer; so daß, wenn diese Esbten an der Zahl sieben sind, dieNummer 8 die erste der Ziehungsreihe und die niederste ist,welche ein zur Ziehung zugelassener Esbter haben kann. *)38. Die versammelten Esbten aller Gden eines jeden Can-tons, die Maire, der Gend=Offiz., so wie jener der Recrut.,müssen bey der für diesen Canton veranstalteten Ziehung allezugegen seyn. Die Präf. haben auf den Vollzug dieser Ver-fügung besonders zu wachen.39. Die Ziehung geschieht mittelst gedruckter Zettelchen,wovon jedes eine besondere Nummer hat; von der Nummerangefangen, mit welcher, wie hier oben im 37. Art gesagt,die Ziehungsreihe beginnt, und so fort nach der Ordnung derZahlen. Der U.=Präf., nachdem er in Beyseyn der Csbtenund aller anwesenden Personen sich vergewissert hat, daß dieZahl dieser Zettelchen die nehmliche ist, als jene der Esbten,welche an der Ziehung Theil nehmen sollen, versieht selbigemit seinem Nahmenszuge, mischt sie und wirft sie in eineUrne. Diese Urne ist von weißem Glas und runder Form.*) Die Nummern der Ziehungsreihe, wenn man ſelbige gegeneinander vergleicht, sind im gegenwärtigen Unterricht unter derBenennung niedere und hohe Nummer bezeichnet. Die ersteNummer ist die niederste, die letzte die höchste der Reihe.