Bemerkenswertheste Kriege und PeldzUge. 501
Uebeniahme der sibirischen Städte bestimmte er die Wojewoden FürstSimeon Wolchowski und Iwan Gluchow. Aus seinem Schreibenan die Stroganof s vom 7. Januar 1584, bezüglich der Verwaltung vonSeiten dieser Wojewoden geht hervor, dass Wolchowski ursprünglichden Befehl hatte, von den Stroganofs aus deren Forts 50 Mann zuPferde zu einem Winter-Feldzuge in Sibirien zu entnehmen; als aberbekannt wurde, dass es unmöglich war daselbst im Winter zu Pferde vor-wärts zu kommen, erhielt Wolchowski die Weisung, im Winter nichtdort hin zu gehen, im Frühjahr aber bei der Ueberschwemmung zu Wasserauf 15 grossen Barken (Strug) mit je 20 Ratniki (im Ganzen also 300) undden erforderlichen Vorräthen aufzubrechen.*) Diese Verfügung Jo-hann's hinsichtlich Sibiriens war seine letzte: Anfang 1584 erkrankteer lebensgefährlich und starb am 18. März. Die Unterwerfung aber vonSibirien wurde nach seinem Tode vollendet.
*) Karamsin und Ustrjälow fügen hinzu, dass Johann den Bischof vonWologda beauftragt habe, Priester in das sibirische Land zu schicken, zur Einrich-tung von Gottesdiensten, und Jer mak die Verwaltung der von ihm unterworfenenGebiete und Einwohner übertragen habe. Solowj ew erwähnt davon Nichts.
Galitzin, Allgem. Kriegsgeschichte II. 2. 33