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Abth. 1, Das Alterthum Bd. 3 (1875) Vom Beginn des zweiten punischen Krieges bis zum Anfang der Kriege Julius Cäsars in Gallien : (218 - 58 v. Chr.)
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33. Kriege der Kömer zur Zeit der inneren Unruhen (13330 v. Chr.,. 291

Reiterei unterstützte. Da es seine Absicht war, Verwüstung und Schreckenin möglichst weiter Ausdehnung über das Land zu verbreiten, so theilteMetellus seine Armee in zwei Hälften, von denen er selbst die eine,Marius die andere befehligte; sie schlugen verschiedene Wege ein,blieben aber so nahe bei einander, dass im Fall eines Kampfes sie sichleicht und rasch vereinigen konnten; auf ihrem Wege wurde Alles denFlammen preisgegeben. Jugurtha folgte ihnen längs der Höhenzüge undlauerte stets auf die günstige Zeit, Gelegenheit und Oertlichkeit, um sieanzugreifen, neckte bald den Einen, bald den Andern, fiel von Zeit zuZeit über die Arrieregarde her, wich dann sofort wieder auf die Höhenzurück und gab, ohne sich jemals mit den Römern in ein allgemeinesGefecht einzulassen, ihnen nie Ruhe, ermüdete sie und verwüsteteausserdem das Land, welches sie durchziehen mussten, vernichtete Vor-räthe und Fourage und machte das Wasser in den wenigen Brunnen undQuellen zum Trinken ungeniessbar.

Diese Art der Kriegführung hatte zur Folge, dass Metellus, erschöpftund derselben überdrüssig, endlich gezwungen war, den Kampf zusuchen. Jugurtha wich demselben aber sorgfältig aus, und Metellusschickte nun, um Jenen dazu zu zwingen, den Marius nach Zama und folgteihm selbst dorthin, um diese stark befestigte Stadt zu belagern. Jugurtha,durch römische Ueberläufer hiervon in Kenntniss gesetzt, kam durch einerasche Bewegung den Römern bei Zama zuvor, forderte die Bewohnerauf, sich hartnäckig zu vertheidigen, liess ihnen zu dem Zweck allerömischen Ueberläufer dort, welche von Metellus keine Gnade zu er-warten hatten, versprach ihnen, dass im Fall der Noth er mit starkerMacht zu Hülfe kommen werde, und zog sich dann in unzugängliches Ge-lände zurück, die Römer scharf im Auge behaltend. Als Marius sichnäherte, griff er ihn heftig und unerwartet an, wurde aber zurückge-schlagen, und nun schloss, nach Vereinigung mit Marius unter denMauern von Zama, Metellus diese in einer Ebene gelegene Stadt ein undführte sein Heer zum Sturm. Während auf beiden Seiten mit grosserHartnäckigkeit gekämpft wurde, griff Jugurtha das römische Lager an,brach in dasselbe ein, machte einen Theil der darin befindlichen Truppennieder oder verwundete sie, alle Uebrigen flohen zu der Armee, welchevor Zama im Kampfe stand. Aber Metellus entsendete unverweilt denMarius mit der Reiterei und einen Theil des Bundesgenossen-Fussvolksgegen Jugurtha, welcher bei ihrer Annäherung sich zurückzog. Amfolgenden Tage führte Metellus einen zweiten Sturm gegen Zama ausund griff Jugurtha wiederum das römische Lager an, Beide ohne Erfolg.Die Nacht beendete den Sturm, und Jugurtha ging zurück. Das Heran-nahen des Herbstes, der gute Vertheidigungszustand Zama's und dieArt, wie Jugurtha den Krieg führte, zwangen Metellus die Belagerung von

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