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Abth. 1, Das Alterthum Bd. 3 (1875) Vom Beginn des zweiten punischen Krieges bis zum Anfang der Kriege Julius Cäsars in Gallien : (218 - 58 v. Chr.)
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31. Die Kömer bis zur Zeit der Bürgerkriege (13330 v. Chr.). 261

germanische, griechische, asiatische und afrikanische oder numidischeverstärkt hatten. Von diesen war die hispanische, gallische, germanischeund griechische meist schwere, die asiatische und afrikanische leichteReiterei. Im Allgemeinen begann zu dieser Zeit die Reiterei l / s oder V7der römischen Heere auszumachen.

Die numerische Stärke der Legionen war nicht überall die gleiche,aber im Durchschnitt belief sie sich gewöhnlich auf 46000 Mann Fuss-yolk; nie wurde die letztere Zahl überschritten, oft aber in Folge derVerluste im Kriege ging die Stärke unter 4000 Mann herunter. So z. B.hatte Cäsar bei Pharsalus in acht Legionen nur 22,000 Mann, was eineDurchschuittsziffer von 2750 Mann per Legion ergiebt.

Die numerische Stärke der Armeen war stets eine verschiedene,weil die Armeen nicht mehr, wie sonst, immer aus vier, sondern fastimmer aus einer grösseren Anzahl von Legionen (sogar bis zu zehn) be-standen, dieHUlfstruppen: Fussvolk und Reiterei ungerechnet, wie solchez. B. bei Cäsar in Gallien, bei Pompejus in dem Bürgerkriege gegenCäsar, und bei den Feldherren in den letzten Zeiten anwesend waren.

Zu den Besonderheiten dieser Periode muss man auch die in denrömischen Armeen sich verbreitende Anwendung von Wurfmaschinenund Elephanten im Felde zählen, namentlich zur Zeit des Cäsar undPompejus. Bei jeder Legion wurden bereits 30 kleine leichte oder Fei d-Katapulten und Ballisten (s. unten §. 207) in die Campagne mit-genommen, zu deren jeder 10 Mann Bedienung gehörten. Diese Ge-schütze wurden indessen nicht in den Feldschlachten, sondern, wie früherauch, bei Märschen durch Deflleen, bei Stromübergängen und besondersbeim Angriff und der Verteidigung von Lagern und Befestigungen an-gewendet. Die Elephanten dagegen begann man bereits auch in Feld-schlachten zu gebrauchen, namentlich gegen Ende dieser Periode in Hi-spanien, Griechenland, Asien und Afrika.

§. 205.Aufstellung und Kampfart der Truppen.

Bis zu des Marius Zeit ward die Legion gewöhnlich wie vordem ein-getheilt, aufgestellt und im Gefecht verwendet, d. h. in Quincuncial-Formin Manipeln, bisweilen auch in Cohorten, wie früher angegebenwurde. Die Aufstellung in Cohorten gestattete ausserdem noch die aus-nahmsweise und zeitweilige Verbindung und Formation zweier odermehrerer Manipeln von derselben oder von mehreren Linien zugleich insolchen Fällen, wo es erforderlich ward, der Aufstellung mehr Festigkeitzu geben.

Aber die durch Marius eingeführte neue Art der Zusammensetzung