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oder Eseln hergeführte Gepäck war das schwer zu transportirende:Zelte, Lager- und Küchengeräthe, Instrumente zum Graben in der Erde,verschiedene 'andere Bagage etc. Die Menge desselben und der dazunöthigen Lastthiere war auf das Genaueste festgesetzt und auf das ge-ringste Maass des Notwendigen beschränkt (ein Maulesel oder Pferdpro Centurie).
Dies Alles machte die römischen Legionen in hohem Grade fähig zuraschen und weiten Bewegungen, — ein Vorzug, den die Heere keineseinzigen der alten Völker, selbst der Griechen nicht, besassen, besondersin der vorliegenden Periode.
Die nicht in die Front gehörigen Officiere und Personen, welche sichbei den römischen Heeren befanden, waren: die Aerzte, die Diener oderSklaven der Officiere und Ritter (Reiter) und acht Centurien (zweipro Legion), von Militärhandwerkern: Waffenschmiede, Zimmerleute,Schmiede etc. Weiber bei den Armeen mitzufuhren, war durch die Ge-setze streng verboten.
Die genaueste Beobachtung der strengen Gesetze der Subordi-nation, des Gehorsams und der militärischen Ordnung,gegründet auf ein weises System von Strafen und Belohnungenwar die festeste und zuverlässigste Stütze der Kraft, Siegeszuversichtund Unüberwindlichkeit der römischen Heere in der besten Zeit derrömischen Republik, — in der vorigen und jetzigen Periode. Nur aufdiese Weise war es der römischen Regierung möglich, aus einem rohen,ungebildeten, eigensinnigen, feurigen und kriegerischen Volke ein regulärformirtes, vollkommen unterwürfiges und gehorsames, ausdauerndes undenthaltsames Heer zu bilden. Und die römischen Legionen und Heerewaren immer unüberwindlich, so lange ihre Anführer eine streng mili-tärische Disciplin in ihnen aufrecht erhielten, und sie wurden besiegterst dann, als die Heerführer die geringste Erschlaffung derselben zu-liessen. In dieser Beziehung hatten die Römer auch nicht ihres Gleichen,ja nicht einmal ihnen ähnliche gab es unter allen Völkern desAlterthums,selbst die Griechen eingeschlossen, welche immer, auch in ihren bestenZeiten, sich durch Eigensinn, Ungehorsam, Zwietracht, Thorheit undaufrührerischen Geist ausgezeichnet hatten.
Nach Aushebung der römischen Legionen und Austheilung der Waffenwurde der Name jedes römischen Kriegers in der Front mit der Nummerseiner Centurie, später auch seiner Cohorte, auf seinen Schild geschrieben ;ausserdem wurden die Schilde jeder Cohorte mit ein und derselben Farbeangestrichen. Kein Soldat durfte zu privaten Diensten verwendet werden,er war vielmehr nur gehalten, die Obliegenheiten und Arbeiten desKriegs-, Feld- und Lagerdienstes auszuführen. In einer Entfernung von