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mit seinen 10.000 Mann am Gefechte nicht Theil genommen, sondern warzurückgeblieben. Als er das persische Heer fliehen sah, floh er selbstmit seinen Truppen direct nach Phocis und von da zum Hellespont.
Die Athener hatten inzwischen einen harten Kampf mit den Böotiernbestanden, von denen namentlich die Thebaner mit seltener Ausdauer undHartnäckigkeit fochten. Die übrigen griechischen Hülfstruppen kämpftenzum grossen Theil nur ungern und ohne Energie und hielten sich von An-fang an dem Gefecht fern. Den geschickten Anordnungen des Aristides undseiner glänzenden Tapferkeit verdankten die Athener den endlichen Siegüber Böotier und Thebaner, welche sich dann in Ordnung, aber mit gros-sem Verluste, nach Theben zurückzogen.
Die Spartaner und Athener und bald auch die Truppen des griechi-schen Centruin (welche bei der Nachricht von der Niederlage der Persereiligst von Platäa zurückkamen verfolgten die fliehenden Perser und diesich zurückziehenden Thebaner und Böotier, deren Flucht resp. Rückzugdurch die persische, resp. die böotische Reiterei gedeckt wurde. DieSpartaner erreichten das persische Lager zuerst und griffen es sogleichan. Es war durch Holzwälle und Thürme mit Graben davor geschützt;in ihm befanden sich die Bagage und die Schätze der, Perser und bargsich das geschlagene persische Heer. Die Spartaner stürmten mehrmalsdagegen an, wurden aber stets mit Verlust zurückgewiesen, bis die Athe-ner heran kamen. Diese, geschickter und erfahrener in dem Angriff vonBefestigungen, nahmen es im Sturm, trotz seiner hartnäckigen Vertei-digung, und nun richteten die eindringenden griechischen Truppen einentsetzliches Blutbad darin an und machten reiche Beute. Nach Herodot'sAngabe retteten sich von den 300,000 Mann asiatischer und afrikanischerTruppen, welche das Heer des Mardonius gebildet hatten, ausser den10,000 Manu des Artabazus kaum noch 3000 Mann, wogegen die Griechenim Ganzen nur verloren: die Spartaner 91, die Tegeaten 14. die Athener52 Mann, — aber diese Angabe ist nach beiden Seiten zu bezweifeln. DieTrümmer des persischen Heeres flohen zum Hellespont. Das verbündetegriechische Heer beerdigte die Leichen der erschlagenen Griechen, theiltedie Beute und zog dann am elften Tä'ge nach der Schlacht gegen The-ben, schloss es ein, forderte die Herausgabe der vornehmsten Anhän-ger der Perser und begann. da es eine abschlägige Antwort erhielt,das thebanische Land zu verwüsten und die Stadt Theben zu belagern.Nach zwanzig Tagen aber erfüllten die Thebaner die Forderungen derBelagerer, und Pausanias hob nun die Belagerung auf und entliess seinHeer (gegen Ende November).
Dies war die berühmte Schlacht bei Platäa, in welcher der Muth, dieTapferkeit und Ausdauer und die Heldenthaten der Spartanerund Athenerden Griechen den Sieg verschafften. Sie retteten das griechische Heer