Druckschrift 
5 (1875)
Entstehung
Seite
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1376 scheide overmitz diesen brieff, sunder argelist. lud des zu getzfige hanich myn siegel an diesen brieff doen hangen. —

Datum anno domini millesimo trecentesimo septuagesimo quinto,feria sexta post dominicain invocavit.

Nach dem Original im Stadt-Archiv,

Nr. 70.

Erzbischof Friedrich von Köln, Wenzel und Johanna, Herzog undHerzogin von Luxemburg und Brabant, Herzog Wilhelm von JülichX und die Städte Köln und Aachen schliessen auf vier Jahre einen

Landfrieden zwischen Maas und Rhein, unter Einsetzung eines stän-digen Rathes zur Schlichtung aller Anstände, und verpflichten sich,mit bezeichneter Heeresmacht alle Gewaltthat zu verhüten und zustrafen. — 1375, 30. März.

Abgedruckt bei Lacomblet III, S. 660 ff.

Nr. 80.

Die Stadt Köln kündigt dem Heinrich von Oefte und dessen SöhnenFehde an. — (1375, Januar — März.)

Her Henrich van Oefte rifcter. Wyst also, as wir uch lestwerf ge-schreven hadden vur unse iüeden, van J ) uren soenen in uyrre ind yrre ge-walt gevangen, ind die ir darna hinder uch in nr sloss gevangengevoirt, gehalden ind geslossen hait, van uch zu gesynnen, wile wirumber en gheyne Sachen myt uch gaynde en hedden, dan mynne indvruntschaff, dat ir unss die quyt, loss ind leydich gegheven havenweuldt, darup unss van uch noch van uren soenen nyet antwerde weder-geschreven wart, ind darumb na der hant na formen des verbuntz, datder eirwerdige in Christo vader herre unss herre der ertzebusschof vanCoelne ind wir samen haven, angesunnen worden syn, dat wir uch naformen desselven verbuntz versueken daden, der sache an synen indunsen gemeynen geswoiren zu blyven, up wilege versueckbrieve ir unssvur uch ind ur soene wederschreft, dat ir uns des eyne antwerdeseuldt haven laissen wyssen nu en mayndage nyest volgende, des ir

') van fehlt in der Handschrift,