Monument
dem Andenken des Ritters Erao errichtet.
. Die Figuren dieses Bas-relief sind von grosser Dimension,Es ward im Jahr 1792 begonnen, und im Jahr 1794 vol-lendet, und ist eins der früheren Werke des Künstlers.
Der Senat von Venedig liess dieses Denkmal im Arse-nal der Stadt errichten, zur Erinnerung an den lezten sei-ner Helden, der für die Freiheit dieses Landes focht, An-gelo Emo war als Gross-Procurator von Sankt Marcus undausserordentlicher Capitän der venetianischenFlotte gestorben.Die Basis des Grabmahls ist eine schwimmende Batterie.Damit war auf eine sinnreiche Weise an eine Erfindung desberühmten Seemannes erinnert, der sich dieser neuen Artille-rie mit vielem Vortheil gegen dieBarbaresken bedient hatte.Die drei Gestalten welche diese Composition bilden, habeneinen Vorsprung auf dem Plane des Grabmals, Die Büsteerhebt sich auf einer Säule mit Schiifsschnäbeln, deren Grund-lage sich in den Meereswellen badet. Bekanntlich wurdeder Schiffsschnabel (das Vordertheil eines römischen Schiffes)viel bei architektonischen Verzierungen angewandt. Hier sinddie beiden Extremitäten des Fahrzeugs symmetrisch abge-bildet J die drei Lanzenspitzen mit welchen die Seiten be-waffnet sind, bezeichnen Gebräuche von Venedig und dieForm dieser irronden Barken, die der sonderbaren Stadteine so orginelle Physionomie geben.
Die Rüstung, welche die Brust bedekt, ist von schönerArbeit. Der strenge Kopf trägt das Gepräge der Strapazenund Sorgen des Krieges. Das Auge flüchtet sich unter männ-liche Brauen, alle Züge zusammen drüken seine zur Ge-wohnheit gewordene Ruhe aus, die den grossen Capitänauch an jenem Tage nicht verliess, wo der Sturm seineFlotte bei Ellos zerstreute. Er scheint dem Senate noch jenemerkwürdigen Worte zu sagen: „Vergönnt mir, dass mein
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