Druckschrift 
3 (1867)
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486
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1302 singulariter in posterum non faciemus nee vindietam, et si aliquid fe-cerimus contra ipsos, obligavit se dominus Küdolfus de Rifferscheitmiles pro nobis apud eos, quod ipsis recompensabit ad eorum requi-sitionem et refnndet, fraude et dolo cessantibus in premissis. Superhiis in testimonium atque firmitatem 1 ) rogavinius sigillum dominiRüdolfi predicti presentibus appendi. Nos vero Rüdolfus predictus omniaet singula premissa vera esse et nos ad ea ut dictum est obligasserecognoscentes sigillum nostrum duximus presentibus appendendum.Datum anno domini mccc primo, sabbato ante dominicam Iudica.

Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das Siegel, einfacher Schild, mit einemeinfachen Schilde in der Mitte und einem schrägen Balken von links nach rechts,hat die Umschrift: S. Rudolfi de Ripherscheit.

Nr. 509.

König Albrecht bekundet, dass Erzbischof Wicbold und die Stadt Kölngegenseitig gelobt haben, ihre Rechte, Privilegien und guten Gewohn-heiten zu achten. Im Lager bei Köln, 1302, 23. October.

Abgedruckt bei Lacomblet III, 20. Eine zweite gleichlautende Urkunde istde dato Köln, 3. November.

Nr. 510.

Erzbischof Wicbold bestätigt der Stadt Köln ihre Rechte, Freiheiten

und guten Gewohnheiten und sichert ihren Bürgern völlige Zollfreiheit

zu. 1302, 24. October.

Abgedruckt bei Lacomblet, III, 22, aus dem Original im Stadt-Archiv. DasSiegel des Erzbischofes verletzt, die Siegel der Stifter des Domes, von St. Gereon,St. Severin, St. Cunibert, St. Andreas, St. Aposteln, St. Maria ad gradus, St. Georgund der Abteien St. Pantaleon und St. Martin ziemlich gut erhalten.

Nr. 511.

König Albrecht bekundet die mit dem Erzbischofe Wicbold eingegan-gene Sühne, nach welcher dieser seine Zoll- und Geleitsgefälle zu Ander-nach auf den alten Fuss zu setzen, den Zoll zu Bonn und Rheinbergabzuthun, Rolandseck zu schleifen und dem Könige gegen dessen FeindeHülfe zu leisten verspricht. Im Lager bei Köln, 1302, 24. October.Abgedruckt bei Lacomblet III, 21.

') firmitatem fehlt in der Handschrift.