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Abth. 1, Das Alterthum Bd. 4 (1876) Vom Beginn der römischen Bürgerkriege bis zu Augustus oder der Gründung des römischen Kaiserreichs : (133 - 30 v. Chr.)
Entstehung
Seite
XIII
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Einleitung. XIII

9) D. Vincent: The voyage of Nearchus, from the Indus to the Euphrate,London 1 7Ü7, sehr gelehrte Forschungen nebst ausgezeichneten geographischenKarten.

10) Sainte Croix': Examen critique des anciens historiens d'Alexandre leGrand, 2. erheblich vermehrte Auflage, Paris 1804, ein in vieler Hinsicht klassischesWerk, das wichtigste über die Geschichte Alexander's des Grossen, das weit mehrenthält, als der Titel verspricht.

11) Delagrave: Histoire des revolutions et des guerres de la Grece et del'Asie depuis Cyrus jusqu' aux successeurs d'Alexandre, Paris 1820.

12) Kausler: Versuch einer Kriegsgeschichte aller Zeiten und Völker, undWörterbuch und Atlas der Schlachten und Belagerungen, 4 Bde. Stuttgart 182530.

13) Handbibliothek für Offiziere u. s. w. 1. Bd., 1. Abthlg. Das Kriegswesendes Alterthums (v. Cyriaci), Berlin 1828.

14) Napoleon I.: Oeuvres diverses, 1836, in denen viel Wichtiges überAlexander, seine Kriege, Feldziige und verschiedenen Kriegsthaten enthalten ist.

15) Von Los sau (preuss. Generallieutenant): Ideale der Kriegführung etc.1. Bd., 1. Abthlg. Alexander der Grosse, Berlin 1836, eine ausgezeichnete kritischeBearbeitung der Kriege und Feldziige Alexander's des Grossen (und der sechs ande-ren grossen Feldherren der Geschichte, welche Napoleon I. nennt), sehr nützlichfür deren Studium.

16) Bibliotbeque historique et militaire, publiee par Liskenne et Sauvan,Paris 183862, enthält u. A.eine revidirte und berichtigte französische Uebersetzung(Chaussard 1802) von Arrian's Feldzügen Alexander's des Grossen, und' einenArtikel über griechische Taktik; ein sehr nützliches Werk.

17) Droysen: Leben Alexander's des Grossen, 1855, neueste und beste Bio-graphie von Alexander dem Grossen.

II. Hannibal.

Alte Quellen.

18) Polybius aus Megalopolis in Arkadien (204121 v. Chr.), Schülerdes Philopömen und Freund der Scipionen ; zur Zeit der Unterjochung Griechenlandsdurch die Körner nahm er thätigen Antheil an den Unterhandlungen mit den Letz-teren und trat dann in ihren Dienst über, begleitete den Scipio Aemilianus nachAfrika und nahm später mit ihm an der Belagerung von Numantia Theil. Ausge-zeichneter Historiker und Kriegsschriftsteller, hat er verfasst u. A.: eine allge-meine Geschichtein 40 Büchern (Polybii Megalopolitani historiarum libri XL)und Werke über Krieg und Lagerkunst der Römer (De militia Eomanorum et decastrorum metatione). Von seiner »Geschichte« sind nur fünf vollständige Bücherauf uns gekommen (bis 216), von den übrigen (216 166) und von dem letztgenann-ten Werke nur Bruchstücke. Die ersten beiden Bücher der »Geschichte« enthalten,gleichsam als Einleitung, einen kurzen Ueberblick der Ereignisse bis zum Jahre 220.Indem Polybius hauptsächlich die Kriegsbegebenheiten zwischen Rom, Karthago,Griechenland und Macedonien beschreibt, berührt er auch die gleichzeitigen Kriegs-ereignisse in Griechenland, Kleinasien und Aegypten. An Genauigkeit und Treueder Darstellung wie an Reichthum der politischen und militärischen Kenntnisse wirdPolybius von keinem Historiographen des Alterthums übertroffen. In militärischerBeziehung war und ist seine »Geschichte« stets die kostbarste Quelle für die Ge-schichte der Kriegskunst und des Krieges der alten Völker, besonders derRömer im