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1368 mit gegevenre truwen gesichert ind geswoiren zu den heiligen, allediese vurwerden zu doin ind zu halden truwelichen, aen alreleye arge-list, ind soilen ouch alle unse nacoemelinge herzoigen zu Guilge indherren der heirschaffe vurschreven diese selven vurwerden ernüwen,sweiren ind stede halden truwelichen. Tnd wir richtere, scheffene, raitind andere bürgere der stat van Coelne ergien mit diesem hrieve, datalle diese vurwerden wair synt, ind haint unse burgermeistere mit ge-ghevenre truwen ind mit geswoirenen eyden vur uns allen doin geloyven,sweiren ind verbinden, diese vurwerden stede zu halden, ain alreleyeargelist. Ind umb dat diese vurschreven vrüntschaf vaste ind stedesyn ind blyven, so hain wir herzoige van Guilge vurschreven vur unsunse ind wir richtere, scheffene, rait ind andere bürgere der stat vanCoelne vur uns unser steede meiste ingesiegele zu eyme gezuge indUrkunde an diesen brief doin hangen, de gegheven wart int iaer unssheren dusent druhondert eicht ind seistzich, up den heiigen Cristavent.Nach dem Original im Stadt-Archiv. Die beiden Siegel gut erhalten.
Nr. 489.
Der Rath der Stadt Köln macht dem Erzbischof von Trier Vorstel-lung bezüglich der zwischen der Stadt und der Geistlichkeit schwe-benden Streitigkeiten. — 1369, 24. April.
Unsen willigen dienst etc. Erwerdige in goide etc. Wirdige sich
ure veiderlicheit zu wissen umb den stois tusschen der pafschaf ind uns
geweist, de in der wairheit uns alwege leit was ind noch is, ind darumb
wir mangwerf dage mit der pafschaf geleist hain, ind daynne ducke
dadinge begunt, up wilchen dagen ind dadingen etzliche ure vrunde
mit namen der doymproist ind Herbort ducke geweist synt, ind wir up
denselven dagen, umb zu sien, dat wir die pafschaf an yren vryheiden
ind rechte nyet hinderen weulden, boiden, dat wir sy an yre vryheiden
ind rechte, da sy ynne waren vurzyt des stois, gerne laissen weulden
ind sy daan nyet yrren, also ouch dat sy wederümb uns ind unser stat
desgelychs doin weulden, ind dat alsulge oevergriff, as geschiet syn
mochte van den burgermeisteren unser stede bynnen mataten, gerne
seulden haven doin besseren, so wie des up denselven dagen geraempt
was; vort so wes die pafschaf mit uns ind wir weder mit yn zu
schaffen haven moichten, boiden wir, dat sy yre vrunde ind wir die
unse genoimen hedden, uns samen zu saissen, zu scheiden ind zu setzen,
ind wes die oeverkomen weren, na dem dat die dage gemaicht ind ge-
raimpt weren, dat dat mallich van uns dem anderen gedain hedde, also
dat na diesen vurschreven dagen ind dadingen nü alre lesten des vur-