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Nr. 229.
Markgraf Wilhelm von Jülich bittet den Rath der Stadt Köln, die 1337den Juden vom Erzbischof Walram ertheilten Briefe achten zu wollen.
1337, 6. November.
Wir Willam markgreve van Gulge bidden uch dei heren den rait,dei scheffenin, dei burgermeistere ind dei stat gemeininklige van Collene,dat ir den iiiden van Collene dei breive, dei in unse bruder der ertsche-buschuf van Collene gegefen hat ind uch gebeden hat, vaste ind sfcedewilt haldin in al der mandren, as in den breiven geschreven steit,sünder alle argelist, want wir unsen bruder gerne darzoe helpen willen,dat in stede ind vaste gehalden werden de vursprochen breive.
Gegefen under unsme ingesegil in den yaren uns heren dusent drii-hiindert seven ind drissich yair, des dunrisdachs vur sent Mertins daigein deim wintere.
Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das kleine Siegel hat die Umschrift:S. secti Wilhi dei gra Marchionis Juliac.
Nr. 330.
Der Kölner Rath sichert dem Johannes von Rode, der Kölner Edel-
bürger geworden ist und sich zur Unterstützung der Stadt Köln
verpflichtet hat, ein Bürgerlehen von zehn Mark zu.
1338, 13. Februar.
Das Original im Stadt-Archiv. Das Siegel der Stadt verletzt, das des Johannesvon Rode, mit der Umschrift: S. Johannis de Merode militis, gut erhalten.
Nr. 331.
Erzbischof Walram ersucht die Stadt Köln, die in Köln wohnenden
Juden in den ihnen jüngst ertheilten Rechten zu schützen.
1338, 24. November.
Nos Walrarnus dei gratia sanete Coloniensis ecclesie archiepiscopus,sacri imperii per Italiam archicancellarius, ad universorum notitiam hocpresens scriptum intueutinm volumus pervenire, quod cum nos proptergrata obsequia,' que nobis dilecti nostri iudei Colonienses noviter im-penderunt, omni ire et indignationi, quas gessimus ad eosdem, renun-ciavimus funditus et in toto eisdemque gratias concessimus ampliores,